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Der TagMeloni setzt nach Streit mit Trump auf Deeskalation

23.06.2026, 21:26 Uhr

Erst die fehlende Kooperation im Iran-Krieg, dann Verunglimpfungen des Papstes, jetzt der Streit um ein Foto beim G7-Gipfel. Bei US-Präsident Donald Trump und Giorgia Meloni herrscht derzeit dicke Luft. Doch trotz der gegenwärtigen Lage sieht Italiens Ministerpräsidentin keine Gefahr für die Beziehungen zwischen ihrem Land und den USA. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern beruhe auf einer "so langen und soliden Geschichte", dass sie nicht durch "eine Diskussion in den sozialen Medien" infrage gestellt werde, sagte die rechte Regierungschefin bei einer Veranstaltung der Zeitung "La Verità" in Rom.

Auf die Auseinandersetzung um das angeblich erbettelte Foto angesprochen sagte Meloni, sie sei zwar aufrichtig betroffen von dem Streit gewesen, habe nun aber nicht die Absicht, den Zwist weiter anzuheizen. "Ich denke, dass unsere bilaterale Zusammenarbeit mit den USA wieder zur Normalität zurückkehren sollte." Meloni betonte zudem, trotz des Streits die außenpolitische Ausrichtung Italiens nicht ändern zu wollen: "Die italienische Außenpolitik wird dieselbe bleiben wie in den vergangenen 80 Jahren. Die festen Beziehungen mit den USA und der EU aufrechtzuerhalten, denn darauf beruht die Stärke des Westens."

Quelle: ntv.de