Das war Montag, der 27. März 2017
Zwei Themen bestimmten heute die politische Debatte: Einerseits der Ausgang der Landtagswahl im Saarland am Sonntag. Meine Kollegen haben dazu sechs Lehren aufgeschrieben, während ein Politologe feststellt: "Richtige Wechselstimmung gibt es nicht". Kanzlerin Merkel jedenfalls fühlt sich ermutigt.
Außerdem begann heute das türkische Verfassungsreferendum. Türken in Deutschland können nun abstimmen, ob Präsident Erdogan mehr Macht bekommt. Derweil heißt es in einem Medienbericht, die Türkei bespitzele Hunderte Türken, die in Deutschland leben.
Das interessierte sie auch noch:
Ein Flugzeugabsturz vor 40 Jahren machte die Luftfahrt sicherer.
Ein Hochhaus sorgt in New York für Erregung. Bauen will es die Familie von Donald Trumps Schwiegersohn Kushner.
Derweil wettert der US-Präsident gegen die Ultra-Konservativen seiner Partei.
Und Heidi Klum hat einen Bikini angezogen. Na sowas.
Ich wünsche Ihnen nun eine ruhige und erholsame Nacht. Morgen gibt es an dieser Stelle wieder neue Nachrichten.
Kim Kardashian möchte noch ein Kind
Lange nichts mehr von Kim Kardashian gehört. Seit dem Raubüberfall in Paris hat sie sich ja etwas zurückgezogen. Nun aber gibt es Neuigkeiten:
"Ich werde versuchen, noch ein Baby zu bekommen", sagt die 36-Jährige in einem Vorab-Clip der Serie "Keeping Up With the Kardashians".
Allerdings hätten ihr Ärzte davon abgeraten, weil eine weitere Schwangerschaft "nicht sicher" sei.
Kim und Rapper Kanye West haben bereits Töchterchen North und Sohn Saint.
Trumps Elternhaus für 2,1 Millionen verkauft
Ein künftiger US-Präsident verbrachte hier seine ersten vier Lebensjahre. 2,1 Millionen Dollar wirken da doch wie ein Schnäppchen, oder?
Es geht um ein Haus im New Yorker Stadtteil Queens, in dem Donald Trump einen Teil seiner Kindheit verbrachte und das nun einen neuen Besitzer oder eine neue Besitzerin hat.
Ein anonymer Bieter erhält bei einer Versteigerung den Zuschlag für das Gebäude im Viertel Jamaica Estates.
Betont wird, dass es sich bei jenem Bieter nicht um den US-Präsidenten selbst handle.
Trump hatte im September in einer Talkshow bedauert, dass das 1940 von seinem Vater errichtete Haus veräußert wird, und angekündigt, er wolle es kaufen.
Lammert: Erdogan putscht gegen Verfassungsordnung
Bundestagspräsident Norbert Lammert redet gern mal Klartext. Mehr Klartext als manch ein Regierungsmitglied. Diesmal geht es wieder einmal um die Türkei und das heute beginnende Verfassungsreferendum:
Was Präsident Recep Tayyip Erdogan und die türkische Regierung planten, sei die "Umwandlung einer zweifellos fragilen, aber demokratischen Ordnung in ein autoritäres System", sagt Lammert bei einer Veranstaltung der Linksfraktion im Bundestag.
Nach dem gescheiterten Militärputsch im vergangenen Sommer verfolge Erdogan nun die "systematische Aushebelung" des politischen Systems und putsche damit gegen die eigene Verfassungsordnung.
"Dieser zweite Putschversuch droht erfolgreich zu sein", so Lammert.
Tote Hosen spielen auf Anti-Pegida-Demo
Die Toten Hosen können Stadien bespielen, kleine Clubs oder Wohnzimmer. In diesem Fall reicht ihnen die Ladefläche eines Lkw:
Die Band absolviert einen Überraschungsauftritt bei einer Anti-Pegida-Demonstration in Dresden.
Ziel der Aktion sei es, dem unermüdlichen Einsatz der Pegida-Gegner Respekt zu zollen, sagt Sänger Campino.
"Im Grunde macht dieses Häufchen von Kämpfern den Job aller demokratisch gesinnten Leute in der gesamten Republik, und kaum einer beachtet das."
Trump gratuliert Merkel zum Sieg an der Saar
Trump und Merkel telefonieren. Es geht um das Saarland:
Dabei gratuliert der US-Präsident der Bundeskanzlerin (und CDU-Chefin) zum Erfolg ihrer Partei bei den Landtagswahlen im Saarland.
Das teilt Trump-Sprecher Sean Spicer mit.
Anrufe eines US-Präsidenten zu Landtagswahlen sind allerdings eher ungewöhnlich.
Aber was ist schon ungewöhnlich bei Donald Trump.
So sieht die neue Lara Croft aus
Als Lara Croft wurde Angelina Jolie weltweit bekannt. Ein Jahr vor dem geplanten Kinostart des "Tomb Raider"-Remakes gibt es nun erste Bilder ihrer Nachfolgerin: Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander.
Die Videos des Tages
Finanzministerium fürchtet Verwerfungen durch Brexit
Am Mittwoch will die britische Premierministerin Theresa May offiziell den Austritt ihres Landes aus der EU beantragen. Wie es dann weitergeht, ist unklar. Gerade das fürchtet aber das Bundesfinanzministerium:
Im Falle eines harten Brexit fürchtet das Haus von Minister Wolfgang Schäuble Verwerfungen an den Finanzmärkten.
Sollten sich die EU und Großbritannien nicht rechtzeitig auf einen Austrittsvertrag einigen, könnte "die Finanzmarktstabilität gefährdet werden", heißt es laut dem "Handelsblatt" in einer Analyse des Ministeriums.
Kushner sagt zu Russland-Kontakten aus
Der US-Kongress untersucht derzeit mögliche Russland-Kontakte des Teams von Donald Trump. Nun soll auch der Schwiegersohn des Präsidenten befragt werden:
Jared Kushner habe freiwillig zugesagt, vor dem Geheimdienstausschuss des Senats auszusagen, heißt es aus dem Weißen Haus.
Einen Termin gibt es demnach aber noch nicht.
Der Ehemann von Ivanka Trump ist als Präsidentenberater unter anderem für außenpolitische Dossiers tätig.
Laut US-Medienberichten soll Kushner im Dezember im New Yorker Trump Tower den russischen Botschafter Sergej Kisljak getroffen haben.
Wanderer entdeckt menschliches Skelett
Noch ein grausiger Fund: In einem Wald in Thüringen entdeckt ein Wanderer ein menschliches Skelett:
Es habe nicht direkt an einem Weg gelegen, sagt eine Polizeisprecherin in Suhl.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die sterblichen Überreste schon länger in dem Waldgebiet in Sachsenbrunn gelegen haben.
Derzeit werde geprüft, ob es sich möglicherweise um einen Vermisstenfall von Anfang vergangenen Jahres handelt.
Mit Ergebnissen der Untersuchungen wird in den nächsten Tagen gerechnet.
Londoner Attentäter hatte keine Verbindung zum IS
Welches Motiv hatte der Attentäter, der vergangene Woche in London mehrere Menschen tötete? Die Londoner Polizei sieht zumindest keinen Beweis für eine Verbindung zu Dschihadistengruppen. Er habe keinen Nachweis für eine Verbindung zum Islamischen Staat (IS) oder Al-Kaida gefunden, aber ein "Interesse am Dschihad", erklärt ein Polizeivertreter. Der IS hatte den Anschlag vom vergangenen Mittwoch für sich beansprucht. Hier finden Sie mehr dazu.
Spitzbergen wird zum Archiv der Welt
Saatgut aus aller Welt lagert bereits auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen. Nun kommen Dokumente hinzu:
In einer stillgelegten Kohlegrube außerhalb der Stadt Longyearbyen befindet sich der Tresor, der das "Arctic World Archive" beherbergt.
Dort werden Schriftstücke mindestens 500 Jahre lang auf Filmrollen gespeichert - für den Fall von Kriegen, Hackerangriffen oder Naturkatastrophen.
Die ersten Schriftstücke kommen aus Mexiko und Brasilien.
Seehofer zweifelt an Bundestags-Einzug der AfD
Kann man aus der Wahl im kleinsten Flächenland der Republik Aussagen über die Bundestagswahl ableiten? Manch einer denkt das. Zum Beispiel Horst Seehofer:
"Es kann sein, dass die AfD nicht in den Deutschen Bundestag einzieht", sagt der CSU-Chef nach dem eher schwachen Abschneiden der Alternative für Deutschland im Saarland, wo sie 6,2 Prozent der Stimmen erhielt.
Verantwortlich für Erfolg oder Misserfolg der AfD macht Seehofer die Volksparteien: Wenn diese eine "kluge Politik" machten und die Menschen das Gefühl hätten, dass ihre Themenfelder erkannt und bearbeitet würden, schade dies der AfD.
Es gehe dabei aber nicht darum, die AfD-Parolen zu übernehmen.
Eingesperrte Katze ruft die Polizei
Unsere Katzen, die unbekannten Wesen. Sie wissen nicht nur, dass die Kühlschranktür den Weg zur Wurst versperrt. Sie wissen sich auch in Zwangslagen zu helfen:
Am Sonntag schleicht sich eine Katze in Odelzhausen bei München unbemerkt in das Firmenauto ihrer Besitzerin, wo sie schließlich in der Falle sitzt.
Im Auto drückt die Katze dann aber - manch einer würde sagen: unabsichtlich - eine manuelle Notruftaste, die man mindestens drei Sekunden lang herunterpressen muss.
Der so alarmierte Autohersteller erkennt nicht den Grund des Notrufs und alarmiert die Polizei. Als diese eintrifft, hat die Besitzerin das Tier aber bereits befreit.
Schlagzeilen zum Feierabend
Menschliche Organe auf Kanal entdeckt
Einen grausigen Fund machen Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Eberswalde:
Bereits am Freitag entdecken sie laut Polizei auf der Wasseroberfläche der Havel-Oder-Wasserstraße zwischen Kreuzbruch und Zerpenschleuse offenbar menschliche Eingeweide.
Die Organe werden mithilfe von Tauchern geborgen und sichergestellt.
Die Eingeweide könnten vom Steuermann eines polnischen Schubverbandes stammen, der seit Anfang März vermisst wird. Die Polizei prüft dies derzeit.
Merkel stellt SPD die Beziehungsfrage
Es ist kompliziert. Insofern gleichen Koalitionen oft Beziehungen. Kanzlerin Angela Merkel fordert nun von Koalitionspartner SPD eine Aussage zur Linkspartei:
Nach der Wahl im Saarland müsse die SPD überlegen, "wie sie ihre Koalitionsaussagen und ihre Aussagen insgesamt findet", sagt Merkel in Berlin. "Wir werden dann darauf reagieren."
Merkel betont, die "Nicht-Beteiligung der Linken" habe für Deutschland bisher gute Resultate erzielt.
Eine neue "Rote Socken"-Kampagne lehnt Merkel aber an: "Jede Zeit hat ihren eigenen Wahlkampf. Wir werden nicht in die neunziger Jahre zurückgehen."
Übrigens stellt auch die Linkspartei die Beziehungsfrage: Sie fordert von der SPD ein Bekenntnis zu einem gemeinsamen Regierungsbündnis im Bund.
Was Merkel sonst so zur Saarland-Wahl sagt, lesen Sie hier.
Berliner Gericht verurteilt iranischen Spion
Mustufa Haidar S. muss sich vor Gericht verantworten. Der Vorwurf ist allerdings eher ungewöhnlich: Dem Pakistaner wird eine geheimdienstliche Agententätigkeit vorgeworfen. Er soll für den Iran spioniert haben:
Der für Staatsschutzthemen zuständige Senat des Berliner Kammergerichts verurteilt S. dafür zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis.
Laut Gericht spähte S. spätestens seit Sommer 2015 potenzielle Anschlagsziele aus. Er war 2012 für ein Studium nach Deutschland gekommen.
S. erhielt dafür 2052 Euro vom Nachrichtendienst der Kuds-Kräfte, einer Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarden.
Ein Verfassungsschutzmitarbeiter hatte ausgesagt, dass der Iran die Informationen gesammelt habe, um im Kriegsfall eine Liste leicht zu treffender Anschlagsziele vorliegen zu haben.
"Blonder, pummeliger Junge" soll Hape Kerkeling spielen
Hape Kerkeling schlüpft ja gern mal in andere Rollen. Demnächst wird allerdings jemand anderes in die Rolle von Hape Kerkeling schlüpfen: Seine Autobiographie wird verfilmt. Allerdings sucht Regisseurin Caroline Link (Oscar für "Nirgendwo in Afrika") noch einen Hauptdarsteller:
"Ein kleiner, blonder, pummeliger Junge, der die besondere Fähigkeit hat, andere zum Lachen zu bringen und der versucht, mit dieser Gabe seine Welt zu retten", beschreibt sie den gesuchten Darsteller.
Die Potsdamer Agentur Rietz nimmt Bewerbungen an.
In der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" steht Kerkelings Kindheit im Mittelpunkt: Bonanza, Gurkenschnittchen und der erste Farbfernseher.
Brand in Kölner Autolackiererei löst Großalarm aus
Dichte Rauchwolken sind über Köln zu sehen. Der Grund: In einer Autolackiererei in Mülheim brennt es. Die Feuerwehr schlägt vorübergehend Alarm:
"Es befinden sich gefährliche Chemikalien in dem brennenden Gebäude", sagt ein Feuerwehrsprecher.
Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten und die Klimaanlagen abschalten.
Nach Angaben der Feuerwehr greift das Feuer auch auf eine Schreinerei über.
Inzwischen gibt die Feuerwehr allerdings Entwarnung.
Supermarktleiter muss wegen Selbstjustiz in Haft
Im September 2016 erwischt der Leiter eines Berliner Supermarktes einen obdachlosen Mann bei einem Diebstahl. Er schlägt den Mann, der wenige Tage später an einem Schädel-Hirn-Trauma stirbt. Nun ergeht das Urteil:
Das Berliner Landgericht verurteilt den 29-jährigen Supermarktleiter wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis.
Der Angeklagte habe dem bereits verletzten Mann einen heftigen Schlag versetzt, heißt es im Urteil. Dieser Schlag sei eine der Ursachen für den Tod des 34 Jahre alten Opfers wenige Tage nach der Attacke.
Der Angeklagte hatte einen Schlag mit einem Quarzsandhandschuh in das Gesicht des Ladendiebs eingeräumt.
Kreml-Kritiker Nawalny muss 15 Tage in Haft
Der am Sonntag bei einer Demonstration festgenommene Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wird zu 15 Tagen Haft verurteilt. Zudem verhängt ein Gericht in Moskau ein Bußgeld in Höhe von 20.000 Rubel (325 Euro) wegen des Aufrufs zu einer nicht genehmigten Demonstration.
Schichtwechsel
Bei aller Vorfreude auf Arbeit (kennen Sie, oder?) - bei der strahlenden Sonne fällt es schwer, sich ins Büro zu setzen. Kollegin Kira Pieper kann diese dafür jetzt genießen. Nun übernimmt Markus Lippold, der Sie mit neuen Nachrichten und bunten Geschichten versorgt.
Dieb muss Diebesgut selbst zur Wache schleppen
Das ist ja mal richtig blöd gelaufen: In Northeim hat die Polizei einen 23-Jährigen kontrolliert, der einen Gartentisch mit zwei Einkaufswagen transportiert hat. Tatsächlich hatte der Mann das Möbelstück von einem Außenbereich eines Geschäfts mitgehen lassen. Um den Diebstahl aufzunehmen, sollte der Mann mit seinem Diebesgut mit auf die Wache. Doch der Tisch passte nicht in den Kofferraum des Polizeifahrzeugs. Also musste der Dieb den Tisch zur Wache schleppen. Gegen den Mann wird ermittelt.
Merkel bezeichnet Saarland-Wahl als "ermutigend"
Kanzlerin Angela Merkel hat sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der saarländischen Spitzenkandidatin ihrer Partei, Annegret Kramp-Karrenbauer, positiv über den Wahlausgang im Saarland geäußert. Merkel bezeichnete das Ergebnis als "ermutigend". Jedoch müsse die CDU in den kommenden sechs Monaten bis zur Bundestagswahl "durchaus noch viel Arbeit leisten".
Mehr dazu lesen Sie gleich bei n-tv.de.
Sonderermittler: Keine Versäumnisse im Fall Amri
Der von der nordrhein-westfälischen Regierung beauftragte Sonderermittler zum Terrorfall Anis Amri hat keine wesentlichen Versäumnisse der Landesbehörden festgestellt. Erhebliche Mängel, die den Anschlag ermöglicht hätten, habe er nicht entdeckt, berichtete der Strafrechtsprofessor Bernhard Kretschmer. "Da ist nichts, womit man ihn strafrechtlich hätte fassen können." Die Behörden hätten es aber versucht.
Diebe stehlen 100-Kilo-Münze aus Berliner Museum
Aus dem Berliner Bode-Museum ist eine Goldmünze im Wert von etwa einer Million Dollar gestohlen worden. Die etwa 100 Kilo schwere Münze wurde nachts unbemerkt aus dem Gebäude auf der Berliner Museumsinsel entwendet. Laut "Bild"-Zeitung sollen die Täter mithilfe einer Leiter in das Museum gelangt sein. Wie sie dabei den Alarm umgehen konnten, ist noch unklar. Die Münze war eine Leihgabe an das Museum.
Anzahl der islamistischen Gefährder steigt
Die deutschen Sicherheitsbehörden stufen nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) derzeit 616 Menschen als sogenannte islamistische Gefährder ein. Von diesen halte sich rund die Hälfte in Deutschland auf, so die Behörde. Wiederum rund 100 davon befänden sich in Haft. Ende 2016 waren 549 Menschen als Gefährder geführt worden. Gefährder sind Personen, denen die Behörden grundsätzlich zutrauen, einen Terrorakt zu begehen.
Betrunkener fährt mit Auto zum Alkohol-Einkauf
Mit mehr als drei Promille ist ein Mecklenburger mit dem Auto zum Einkaufen gefahren - um neuen Alkohol zu besorgen. Der 48-Jährige hatte sich in Schönberg ans Steuer seines Autos gesetzt, um an einer Tankstelle Nachschub zu holen, so die Polizei. Ein Zeuge bemerkte den bereits sichtlich angetrunkenen Mann bei dessen Alkohol-Einkauf und alarmierte die Beamten. Die Polizisten trafen den Mann kurz darauf in seiner Wohnung an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,3 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.
Toter HSV-Manager: Polizei stellt Ermittlungen ein
Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Tod des HSV-Managers Timo Kraus eingestellt. "Alles, was wir wissen, deutet darauf hin, dass es sich um einen Unglücksfall handelt", erklärte die zuständige Polizeiinspektion. Als Todesursache stehe Ertrinken fest. Das habe das Obduktionsergebnis ergeben. "Es gibt keine äußeren Verletzungen und keine Hinweise auf eine Straftat", heißt es. Mit der Identifizierung des Toten sei der Vermisstenfall nun abgeschlossen. Die Leiche des Managers vom Hamburger Sport-Verein war am Donnerstag bei den Hamburger Landungsbrücken in der Elbe entdeckt worden.
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Hacker laden Kinderpornos auf Politiker-PC
Unbekannte Hacker haben Kinderporno-Fotos auf dem Computer des tschechischen Präsidenten Milos Zeman installiert. "Ich habe den Computer eingeschaltet und knapp zehn Sekunden ungläubig geschaut, was da geschieht, bevor mir aufgegangen ist, dass es ein Hackerangriff ist", sagte der Präsident in einem Interview. Das berichtet die Zeitung "Pravo". IT-Fachleute des Präsidialamtes hätten den Angriff bis in den US-Bundesstaat Alabama zurückverfolgt.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Viele Deutsche befürchten Geldprobleme im Alter
Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 aus. Jeder Vierte dieser Altersgruppe schätzt seine finanzielle Lage im Alter aber als gut oder sehr gut ein, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervorgeht. Der Rest gab an, es nicht zu wissen oder eine mittlere Lage zu erwarten. 26 Prozent erwarten insgesamt große Probleme im Alter. In mindestens zwei der Lebensbereiche Gesundheit, Finanzen und soziale Kontakte sehen sie pessimistisch in die Zukunft.
Tote Hosen spielen in Wohnzimmern
Seit etwa eineinhalb Jahre haben die Toten Hosen kein Konzert mehr gespielt. Jetzt meldet sich die Band mit der "Magical Mystery Tour" zurück. Das Besondere daran: Die Hosen besuchen ihre Fans im privaten Umfeld und spielen dort umsonst. 12 Stationen gibt es in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz. Die genauen Auftrittsorte bleiben geheim. Etwa 10.000 Bewerbungen waren zuvor bei der Band eingegangen. Die Regeln für die Konzerte sind immer die gleichen: privater Rahmen, tolerante Nachbarn, ein gut gefüllter Kühlschrank und ab und an auch mal ein Schlafplatz. Bringt bestimmt Spaß. Zumindest sehen die Bilder danach aus.
Warum Rinder gefährlicher werden
Rinder gelten unter Umwelt- und Klimaschützern schon länger als Klima-Killer: Bei ihrer Verdauung produzieren sie das Treibhausgas Methan. Künftig könnte die von den Tieren weltweit ausgestoßene Menge noch weit größer sein als derzeit schon. Das haben Wissenschaftler errechnet. Zum einen steige die von einzelnen Tieren freigesetzte Methanmenge, zum anderen würden wegen des steigenden Fleischbedarfs immer mehr Rinder gehalten. Derzeit sind es 1,5 Milliarden weltweit.
Trump will Obamas Klimaschutzplan rückgängig machen
US-Präsident Donald Trump will den Klimaschutzplan seines Vorgängers Barack Obama morgen per Dekret rückgängig machen. Das kündigte der neue Chef der US-Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, an. Die Obama-Regierung habe fossile Energieträger stark zurückdrängen wollen, sagte Pruitt zur Begründung. Damit seien aber landesweit Arbeitsplätze im Energiesektor, vor allem in der Kohle- und Bergbauindustrie, "vernichtet worden". Den Hinweis des Moderators, dass die meisten Jobs im Kohlesektor schon unter Obamas Vorgänger George W. Bush durch die vermehrte Nutzung von Erdgas verloren gegangen seien, wies Pruitt zurück. Trumps Präsidentenverfügung werde Arbeitsplätze im Industrie- und Kohlesektor "zurückbringen", sagte der Behördenchef, der wegen seiner Nähe zur Öl- und Gasbranche hochumstritten ist.
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Senior stiehlt Athleten die Show
Ein durchtrainierter Athlet ist dabei, eine beeindruckende Übung zu zeigen. Doch der eigentliche Star ist der alte Mann im Hintergrund.
Sechs Polizeiautos in Hamburg ausgebrannt
In der Nacht sind in Hamburg sechs Polizeiautos ausgebrannt. Die Einsatzwagen standen auf dem Parkplatz einer Polizeidienststelle im Stadtteil Eimsbüttel. Wie es zu dem Brand kam, ist laut Polizei noch unklar. Es werde aber ermittelt, ob es sich um Brandstiftung handle. Die Schadenssumme konnte noch nicht genannt werden. Menschen wurden nicht verletzt.
Schlagzeilen am Morgen
Geht Adele nie wieder auf Tour?
Gerade hat Adele ihre Tour in Australien und Neuseeland beendet und nun das: Bei ihrem Gig in Auckland bedankte sie sich bei ihren Zuhörern und verriet dabei auch, dass sie noch nicht wisse, ob sie sich das Tour-Leben noch mal antun werde. Laut "New Zealand Herald" sagte sie: "Ich bin nicht gut auf Tour - bei Applaus fühle ich mich etwas verletzlich. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder auf Tour gehe." Der einzige Grund, warum sie das gemacht habe, seien ihre Fans, soll sie weiter gesagt haben. Vielleicht ist Adele aber auch nur langsam müde. Seit Februar 2016 ist sie unterwegs, mit ihrer Tour war sie bereits in Europa, Nordamerika und Australien. Zu Ende gehen wird die Reise mit vier Konzerten in London Ende Juni und Anfang Juli.
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Japan: Sechs Schüler sterben bei Lawinenunglück
Bei einem Lawinenunglück in Japan sind einem Medienbericht zufolge möglicherweise sechs Schüler ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden und der Polizei kam es am Montagmorgen in der Präfektur Tochigi nördlich von Tokio zu dem Lawinenabgang. Der Fernsehsender NHK berichtete, dass sechs Schüler gefunden worden seien, die keine Lebenszeichen mehr gezeigt hätten. Drei weitere Schüler seien verletzt worden. Laut Behörden waren zum Zeitpunkt des Unglücks insgesamt rund 50 Schüler von sieben Schulen in dem Gebiet unterwegs. Fernsehbilder zeigten starken Schneefall in der Region.
Airline lässt Frauen mit Leggings nicht ins Flugzeug
Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat zwei Teenagern den Einstieg ins Flugzeug verboten, weil sie Leggings trugen. Die beiden Mädchen waren Berichten zufolge am Flughafen von Denver im US-Bundesstaat Colorado am Gate zurückgewiesen worden. Das löste einen Sturm der Empörung aus. Die Fluggesellschaft verteidigte unterdessen ihr Vorgehen auf Twitter und auf ihrer Webseite. Bei den Mädchen habe es sich um Besitzerinnen eines besonderen Ausweises für Angehörige und Freunde von United-Airlines-Mitarbeitern gehandelt, für die ein spezieller Dresscode gelte. Für reguläre Kunden hätten die Kleidervorschriften keine Gültigkeit.
Ivanka Trump besucht Deutschland
g Die Tochter von US-Präsident Donald Trump will Ende April an einer Wirtschaftskonferenz in Berlin teilnehmen. "Ich freue mich darauf, die Rolle von Frauen in der Wirtschaft sowie die Zukunft unseres Arbeitskräftepotenzials auf globaler Ebene zu fördern", teilte Ivanka Trump unter dem Hashtag #W20 mit. Im Rahmen der G20 findet am 25. und 26. April in Berlin ein W20-Dialogforum mit Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft statt. Deutschland hat 2017 die Präsidentschaft der Gruppe der 20 größten Industrie- und Schwellenländer inne.
Es wird erst frostig und dann sonnig
Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche, die heute in der Früh gerne mal mit leichtem Frost und Bodenfrost beginnt. Tagsüber werden wir dafür mit viel Sonne entlohnt. Bei nur wenigen Wolken sind nämlich vielerorts 10 bis 12 Sonnenstunden drin. Einzig bei den Nordlichtern bleibt es teilweise länger trüb. Dort bei 10 bis 12 Grad. Ansonsten werden es oftmals zwischen 14 und 17 Grad. Am Rhein und seinen Nebenflüssen sind 17 bis 19 Grad möglich. Den Fahrplan für die kommenden Tage finden Sie hier. Kommen Sie gut in diesen frühlingshaften Tag und natürlich in die neue Woche. Ihr Björn Alexander
Fast jeder zweite Muslim in Flüchtlingshilfe aktiv
Muslime in Deutschland sind häufiger in der Flüchtlingshilfe aktiv als Angehörige anderer Religionen oder Konfessionslose. Das hat eine Studie der Bertelsmann-Stiftung ergeben. Demnach gaben 44 Prozent der befragten Muslime an, sich im vergangenen Jahr für Geflüchtete engagiert zu haben. Bei den Christen gaben 21 Prozent diese Antwort, bei den Konfessionslosen 17 Prozent. Insgesamt hat sich den aktuellen Daten zufolge ein Fünftel der deutschen Bevölkerung 2016 für die Neuankömmlinge engagiert - die allermeisten davon mehr als einmal.
Mehr dazu lesen Sie hier.
Das wird heute wichtig
Geht es Ihnen auch so, dass Sie jedes Jahr wieder die Idee der Zeitumstellung irgendwie doof finden? Mir fällt es um diese Uhrzeit jedenfalls schwer zu glauben, dass es wirklich schon "so spät" ist … Aber es nützt ja nichts. Hier die Themen, die heute wichtig werden:
Uns interessiert auch einen Tag danach die Landtagswahl im Saarland.
In Deutschland und weiteren Ländern beginnt heute die Stimmabgabe zur umstrittenen Verfassungsreform in der Türkei. Hierzulande können etwa 1,4 Millionen türkische Staatsbürger vorwiegend in den türkischen diplomatischen Vertretungen zur Wahl gehen. Mit dem Verfassungsreferendum am 16. April will der türkische Präsident Erdogan die Einführung eines Präsidialsystems durchsetzen.
Ein Sondergremium der EU-Mitgliedstaaten soll heute in einem Berufungsverfahren über mehrere Neuzulassungen und Zulassungsverlängerungen für genmanipulierte Maissorten abstimmen. Zum einen geht es um den Import einer komplexen Maislinie des Schweizer Herstellers Syngenta. Darüber hinaus hat das US-Unternehmen Monsanto eine Verlängerung für die bereits zugelassene Sorte Mon810 beantragt.
Mein Name ist Kira Pieper, ich werde Sie von dieser Stelle aus bis zum Mittag mit allem wichtigen (und auch kuriosen) Nachrichten versorgen. Guten Morgen!