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Der TagPikes Anwalt nach gescheiterter Hinrichtung: "Mindestens sieben Nadeln im linken Arm"

02.10.2026, 08:12 Uhr

Christa Pike sollte eigentlich als verurteilte Mörderin am Mittwochabend im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet werden. Doch nachdem der 50-Jährigen zwei Mal das tödliche Mittel Pentobarbital verabreicht worden war, stirbt sie nicht. Sie atmet schwer, schnarcht, singt, ringt um Luft. Die Behörden brechen die Tötung der Frau schließlich ab. Ihren Anwälten zufolge befindet sich Pike nun in kritischem Zustand im Krankenhaus. Ihnen sei gesagt worden, dass Pike lebensrettende medizinische Behandlung erhalte, teilen ihre Anwälte in einer Pressekonferenz mit. Wie Pikes Prognose ist und welche gesundheitlichen Folgen sie davontragen könnte, ist bislang unklar. Pikes Anwalt Randy Spivey sagte gestern, das Personal habe etwa eine Stunde erfolglos versucht, einen intravenösen Zugang zu legen. "Ich zählte allein in ihrem linken Arm mindestens sieben Nadeln, von denen eine verbogen zu sein schien, als sie nach einem erfolglosen Versuch aus ihrem Arm gezogen wurde", sagte Spivey.

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Christa Pike sitzt seit drei Jahrzehnten in Haft für den Mord an einer Bekannten. (Foto: AFP)

Unabhängig von diesem juristischen Tauziehen hatten Pikes Verteidiger schon seit Monaten auch vor möglichen Problemen bei der Hinrichtung selbst gewarnt. Nach ihren Angaben hat Pike kleine und schwer zugängliche Venen. Von der "New York Times" befragte Mediziner halten es für möglich, dass das Pentobarbital zumindest teilweise nicht in Pikes Blutbahn, sondern in das umliegende Gewebe gelangte. Das könne erklären, warum die verabreichte Menge nicht ausreichte, um Atmung und Kreislauf vollständig zum Stillstand zu bringen. 

Quelle: ntv.de