Der Tag

Der TagTrump-Videos sorgen bei eigenen Republikanern für Kritik

29.09.2026, 22:04 Uhr

Man werde "Kommunisten, Marxisten und Faschisten vertreiben": Wenige Wochen vor den US-Zwischenwahlen, die laut Umfragen einen herben Dämpfer für die Republikaner bedeuten könnten, haben mehrere von der Regierung finanzierte Videos mit Botschaften von Präsident Donald Trump für Aufregung gesorgt. Demokraten bezeichneten die Videos als Wahlwerbung, auch Politiker von Trumps Republikanern äußerten sich kritisch. Für Wahlwerbung dürfen in den USA keine Steuergelder verwendet werden.

Die Videos sind vor allem als Anti-Kommunismus-Botschaft inszeniert. Eins ähnelt einem Wahlwerbespot Trumps aus dem Jahr 2024. Trump spricht in dem Schwarz-Weiß-Video von der "letzten Schlacht". In einem weiteren singt ein Chor im Hintergrund wieder und wieder die Worte "Love me". Trumps Stimme ist zu hören: "Amerika wird niemals ein kommunistisches Land sein." Im Video ist eingeblendet: "finanziert von der US-Regierung". John Thune, Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, sagte laut der Zeitung "The Hill", Trumps Botschaft sollte nicht aus Steuergeldern finanziert werden. Ähnlich äußerte sich der Republikaner Mike Rounds: "Ich denke, sie müssen diese Strategie überdenken", sagte er. Das Weiße Haus erklärte laut dem Sender CNN, es handle sich bei den Videos "ganz eindeutig nicht um Wahlwerbung". Vielmehr handle es sich um Kampagnen zur Aufklärung der Öffentlichkeit. 

Quelle: ntv.de