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Der TagUSA diskutieren über Merkel-Äußerungen

29.05.2017, 18:40 Uhr
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Ob sie noch Freunde werden? (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Merkels "Bierzeltrede" führt zu kontroversen Reaktionen in den USA - die sehen unter anderem so aus:

  • Der prominente demokratische Abgeordnete von Kalifornien, Adam Schiff, bedauerte ein Ende der besonderen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland. "Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten das einen großen Erfolg nennt, tut es mir leid", sagte Schiff.

  • Richard Haas vom Think Tank Council on Foreign Affairs beschrieb Merkels Äußerungen als eine Wasserscheide in den Beziehungen beider Staaten. "So etwas haben die USA seit dem Zweiten Weltkrieg zu vermeiden versucht", sagte Haas.

  • Die Kolumnistin Anne Applebaum twitterte: "Seit 1945 haben erst die UdSSR und dann Russland versucht, einen Keil zwischen Deutschland und die USA zu treiben. Dank Trump hat Putin es geschafft."

  • Auf der rechtspopulistischen Seite "Breitbart News" kommentierten Tausende einen Agenturbericht über Merkels Rede. Tenor der kritischen und mitunter ausfälligen Anmerkungen: Merkel habe sich mit ihrer Flüchtlingspolitik bereits von einer gemeinsamen Politik mit den USA verabschiedet und habe ihr Land verraten.