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Der TagWaldbrände gefährden Orang-Utans auf Borneo

19.10.2026, 13:29 Uhr
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Ein durch die Waldbrände entkräfteter und verletzter Orang-Utan wird behandelt. (Foto: dpa)

Die schweren Waldbrände auf den Inseln Borneo und Sumatra gefährden auch das Leben von Menschenaffen. Während Feuerwehrleute versuchen, die Flammen einzudämmern, holen Tierschützer immer mehr Orang-Utans aus den Waldbrandgebieten. Zwischen August und Oktober seien allein im Westen von Kalimantan mehr als 50 Tiere aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht worden, teilen lokale Naturschutzbehörden und die indonesische Organisation Yiari mit. Die Rettungsaktionen sind teilweise dramatisch. Ein Weibchen sei mit einem Betäubungspfeil und einem Auffang-Netz aus einer Baumkrone im brennenden Dschungel gerettet worden, erklärte die Organisation Borneo Orangutan Survival Ende September. Das Tier sei völlig erschöpft gewesen und habe schwere Brandverletzungen an Händen und Füßen davongetragen, der Rauch habe seinen Atemwegen schwer zugesetzt. Orang-Utans leben nur noch auf Borneo und Sumatra. Nach Angaben des Tiermediziners Raden Wisnu Nurcahyo von der Gadjah-Mada-Universität in Yogyakarta sind rund 60 Prozent der geschätzt 57.000 Orang-Utans auf Borneo von den Folgen der Waldbrände betroffen. 

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Die Brände bringen viele Menschenaffen in Gefahr. (Foto: dpa)

Quelle: ntv.de