Der TagWilliam Shatner legt sich mit Aldi an: Wisst nicht, wie man Kalender benutzt
Als Kapitän des Raumschiffs Enterprise drang er in ferne Galaxien vor und bekämpfte Spezies aller möglicher Art - doch nun hat sich William Shatner auf einen sehr irdischen Kampf eingelassen. Den gegen den britischen Ableger von Aldi. In einem Post auf X schreibt Shatner an den Discounter gewandt: "Hey AldiUK. Sagt eurem CEO, dass er sich seine Buchhaltung ansehen sollte, denn die Abteilung weiß offensichtlich nicht, wie man zählt oder einen Kalender benutzt". Aber, was war passiert?
Shatner teilt zuvor einen Post des britischen Radio-Moderators Chris Brooks, der wiederum einen Brief von Aldi an seinen Sohn veröffentlicht hatte. Brooks' Sohn hatte bei Aldi gearbeitet und mit seinem letzten Lohn offenbar zu viel Geld überwiesen bekommen. Es geht um 98 Pfund, also etwa 115 Euro. Diesen Betrag forderte das Unternehmen in seinem Brief nun zurück. Und drohte direkt mit Maßnahmen, sollte Brooks' Sohn dem nicht nachkommen. Das Problem: Zum einen hatte das Unternehmen zuvor nie mitgeteilt, zu viel Geld überwiesen zu haben, zum anderen lag der Stichtag für die geforderte Zahlung bereits zwei Wochen vor dem Tag, an dem der Brief überhaupt verschickt wurde. Ergo konnte Brooks' Sohn nie rechtzeitig aktiv werden, was seinen Vater mächtig aufregte. "Ihr habt den Fehler gemacht, nicht er", schreibt er auf X. Der Kundenservice von Aldi reagierte wenig lösungsorientiert und erklärte, er könne nicht helfen. Dann trat Shatner auf den Plan, schleuderte Aldi seine Meinung dazu entgegen und sorgt damit für weitere Verbreitung des Vorfalls.
Mittlerweile rudert AldiUK zurück. Das Unternehmen bedauere die Sorge, die das Schreiben ausgelöst habe. Die Supermarktkette bestätigte zudem, das Geld nicht weiter einzufordern, die Akte sei geschlossen.