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NATO-Geheimdienstzentrum auf dem GeländeBritische Anti-Terror-Polizei nimmt zwei Männer aus Lettland fest

08.10.2026, 18:38 Uhr
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(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Die britische Anti-Terror-Polizei hat auf einem Luftwaffenstützpunkt in Südostengland zwei Männer aus Lettland festgenommen, nachdem Teile des Zauns um das Gelände beschädigt worden waren

Die britische Anti-Terror-Polizei hat auf einem Luftwaffenstützpunkt in Südostengland zwei Männer aus Lettland festgenommen, nachdem Teile des Zauns um das Gelände beschädigt worden waren. Die beiden Männer im Alter von 32 und 36 Jahren seien in einem Sperrbereich auf dem Stützpunkt Molesworth in der Grafschaft Cambridgeshire gefasst worden, teilte die in London ansässige Behörde am Donnerstag mit. Auf dem Gelände befindet sich ein Geheimdienstzentrum der Nato.

Die Männer hätten offenbar zum Ziel gehabt, "dem Vereinigten Königreich Schaden zuzufügen", erklärte die Anti-Terror-Polizei weiter. Am Mittwochabend hätten Sicherheitskräfte in der Umgebung des Stützpunkts ein zurückgelassenes Fahrzeug entdeckt. Im Zaun sei eine "kleine Öffnung" festgestellt worden. Die beiden Männer seien am Donnerstagmorgen gegen 02.00 Uhr (Ortszeit, 03.00 Uhr MESZ) festgenommen worden.

Die Anti-Terror-Polizei übernahm die Ermittlungen. Bislang deute "nichts" daraufhin, dass der Vorfall in einem Zusammenhang mit dem verdächtigen Vorkommnis Ende vergangenen Monats am Stützpunkt der Royal Air Force in Fairford im Südwesten Englands stehe, erklärte die Leiterin der Anti-Terror-Polizei, Helen Flanagan. Am 27. September hatte ein Anwohner der Polizei "verdächtige" Aktivitäten in der Nähe der Militärbasis Fairford gemeldet. Die Polizei entdeckte dort drei weiße Lieferwagen, die zwar keine Sprengstoffe enthielten, aber "eine gewisse Menge" Benzin.

Die US-Armee zog daraufhin dort stationierte B-1-Bomber ab. US-Präsident Donald Trump verwies zur Begründung auf "Drohungen". Die Menschen, von denen diese ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte er hinzu. Britische Medien hatten über einen vereitelten Treibstoffdiebstahl spekuliert.

Quelle: ntv.de, afp