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Der TagDiese fünf Personen ziehen jetzt doch nicht ins Berliner Abgeordnetenhaus ein

02.10.2026, 19:17 Uhr

Die Neuauszählung eines Wahlergebnisses sorgt für einige Umbrüche im Berliner Abgeordnetenhaus. Statt 158 werden voraussichtlich nur noch 153 Abgeordnete im Landesparlament Platz nehmen (wir berichteten). Laut Landeswahlleiter Stephan Bröchler gibt es jeweils einen Sitz weniger für CDU, SPD und Grüne. Bei der Linken seien es zwei Sitze. Den Ausschlag gab die Nachzählung des Ergebnisses im Wahlkreis Spandau 1. Dort stellte sich heraus, dass der AfD-Kandidat Tommy Tabor die meisten Stimmen und damit das Direktmandat erreicht hat, nicht die CDU-Kandidatin Bettina Meißner, wie Bröchler erläuterte.

Die knapp unterlegene Meißner zieht nun auch nicht über die Bezirksliste ins Abgeordnetenhaus ein und ist damit im neuen Parlament nicht vertreten, wie ein Sprecher der CDU-Fraktion auf Anfrage sagte. Bei den vier weiteren Sitzen, die aufgrund der entfallenden Ausgleichsmandate ebenfalls wegfallen, handelt es sich laut Landeswahlleiter um diejenigen von Martin Matz (SPD), Oda Hassepaß (Grüne), Coco Aglibut und Bettina Günter (beide Linke). Die endgültige Feststellung obliege den zuständigen Wahlorganen, zuletzt dem Landeswahlausschuss in seiner für den 12. Oktober geplanten Sitzung, hieß es.

Quelle: ntv.de