Der Börsen-TagMinus 26 Prozent: Volvo-Car-Aktien brechen ein
Die Aktien von Volvo Car brechen ein, nachdem der Autohersteller angekündigt hatte, im Rahmen eines erweiterten Sanierungsplans weitere 2500 Arbeitsplätze abzubauen. Dies entspricht etwa sechs Prozent seiner Belegschaft. Angesichts sich verschlechternder Marktbedingungen strebt das Unternehmen damit Einsparungen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar an.
Die in Stockholm notierten Aktien verzeichneten im frühen Handel einen Rückgang von 26 Prozent.
Der schwedische Autobauer, der sich im Mehrheitsbesitz der chinesischen Zhejiang Geely Holding Group befindet, teilte mit, dass das operative Umfeld aufgrund starker externer Herausforderungen schwierig bleibe. Die langfristige Strategie sei zwar richtig, kurzfristig müsse jedoch mehr getan werden.
Volvo Cars will durch den Stellenabbau, von dem 2000 Arbeitsplätze in Schweden betroffen sind, zusätzlich zu früheren Sparmaßnahmen die Kosten um 5,0 Milliarden schwedische Kronen (504,5 Millionen Dollar) senken. Dies soll vor allem durch die Beendigung von Beraterverträgen, natürliche Fluktuation und gezielte Abfindungsprogramme für Mitarbeiter geschehen.
Im Mai 2025 hatte der Autobauer angekündigt, 3000 Stellen streichen zu wollen, um Einsparungen in Höhe von 18 Milliarden schwedischen Kronen zu erzielen. "Angesichts der stark unter Druck stehenden Absatzzahlen müssen wir unseren Sanierungsplan durch zusätzliche entschlossene Maßnahmen verstärken, unsere Gewinnschwelle senken und die Cashflows verbessern, um uns widerstandsfähiger zu machen", sagte Vorstandsvorsitzender Hakan Samuelsson.