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ADACTankrabatt wird teilweise weitergegeben

01.10.2026, 14:16 Uhr
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Zum Start des Tankrabatts sind die Preise an den Zapfsäulen gesunken - und die Steuersenkung um 17 Cent ist dabei auch zum großen Teil bei den Autofahrerinnen und -fahrern angekommen.

Der Tankrabatt hat zum Start für stark fallende Spritpreise gesorgt. Bereits um Mitternacht wurden Benzin und Diesel abrupt billiger. Bis zum Mittag ging es noch deutlich weiter nach unten. Um 8.00 Uhr ermittelte der ADAC für Super E10 einen Rückgang beim bundesweiten Durchschnittspreis um 14,5 Cent und für Diesel von 15,2 Cent im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt am Vortag.

Bis um 11.45 Uhr - typischerweise ist Kraftstoff kurz vor dem Mittagssprung am billigsten - sank der Preis für E10 auf 2,052 Euro pro Liter, für Diesel auf 2,197 Euro. Das entsprach einem etwas niedrigeren Unterschied zum Vortageswert. Allerdings fiel der Mittagssprung dann etwas geringer aus. Die Preise kletterten bis 12.15 Uhr um rund 20 Cent.

Trotz eines leicht sinkenden Ölpreises sehe man die Steuersenkung in den Preisen "zumindest weitgehend abgebildet", heißt es vom ADAC. Er forderte die Mineralölkonzerne allerdings dazu auf, "zeitnah die volle Energiesteuersenkung von rund 17 Cent weiterzugeben".

E10 oft unter 2 Euro

Vielerorts wurde Superbenzin der günstigeren Sorte E10 am Morgen und Vormittag für weniger als 2 Euro angeboten, wie aus dem Portal des ADAC hervorgeht. Hier gibt es allerdings regionale Unterschiede: In München, Stuttgart oder Leipzig gab es sehr viele solcher Angebote. In Berlin waren es zahlreiche, in Hamburg und Köln gab es dagegen nur wenige bis kaum solcher Angebote. Für den zuletzt deutlich teureren Diesel-Kraftstoff blieben die Preise in der Regel aber klar über zwei Euro.

Morgens und vormittags sind die Preise seit Einführung der 12-Uhr-Regel typischerweise am niedrigsten. Mittags steigen sie dann stark an - oft um mehr als 20 Cent pro Liter. Auch am Donnerstag fiel der Preissprung deutlich aus und sorgte dafür das es zumindest vorübergehend praktisch keine Angebote mehr unter 2 Euro pro Liter gab.

Quelle: ntv.de, dpa