Schmutzige GeschäfteDer Milliardenschwindler

Mit vermeintlich sicheren Festgeldanlagen zu ungewöhnlich hohen Zinssätzen von bis zu zehn Prozent lockt Allen Stanford in den 1980er-Jahren Tausende Investoren an. Von ihrem Geld finanziert der Banker und Lebemann sich ein Leben in Saus und Braus. 2009 ist es damit vorbei. Der dritte Fall des True-Crime-Podcasts.
Allen Stanford ist einer der erfolgreichsten Investoren der USA und der Kopf hinter der geschäftstüchtigen Stanford Financial Group. In den 1980er-Jahren macht sich der Banker einen Namen in der Investmentbranche. Stanfords Welt ist die der Schönen und Reichen.
In Adelskreisen lässt er sich als großzügigen Mäzen des Golf- und Cricketsports feiern. Er verleiht Preisgelder in Millionenhöhe - in bar. Am liebsten aber umgibt sich der Milliardär mit der politischen Elite Antiguas. 2006 erhält Stanford sogar die Ritterschaft von dem unabhängigen Commonwealth-Staat, offiziell als Dank für seine Wohltätigkeit.
Doch 2009 ist es plötzlich vorbei mit Ruhm und Reichtum: Stanford wird vom FBI verhaftet und wegen Betrugs angeklagt. Das Gericht in Houston verurteilt den egozentrischen Texaner zu 110 Jahren Gefängnisstrafe.
Wie konnte der von Erfolg gekrönte Milliardär so tief fallen? Was steckt hinter den Geldgeschäften von Stanford? Die dritte Episode des True-Crime-Podcasts untersucht den Fall des Milliardenschwindlers aus Texas erneut und gewährt spektakuläre Einblicke.