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Wieder was gelernt Kann Herdenimmunität Corona bremsen?

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Wie wir mit der Corona-Krise am besten umgehen, weiß niemand so genau, jedes Land geht hier seinen eigenen Weg. Während die einen schon längst ganze Regionen abgeriegelt haben, lief das Leben in Großbritannien und den Niederlanden zunächst noch ganz normal weiter. Beide Länder setzten auf das Prinzip der Herdenimmunität. Wie funktioniert die und warum ist die Strategie im Kampf gegen das Coronavirus eher nicht geeignet?

Darum geht's dieses Mal bei "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

In der Corona-Krise spielen Wissenschaftler eine wichtige Rolle. Momentan traut sich kaum ein Regierungschef, öffentlich etwas zu sagen, ohne sich dabei auf die Expertise von Forschern zu berufen. Die Symbolik ist klar: Wir hören auf die Experten und tun, was sie uns sagen. Aber auch die Wissenschaft ist sich nicht immer einig. Das zeigt ein Blick nach Großbritannien und in die Niederlande: Während andere Länder längst den Shutdown durchgesetzt hatten, setzten beide Länder anfangs noch auf die Strategie der Herdenimmunität. Welches Prinzip sich hinter diesem Begriff verbirgt, erklärt Markus Knuf, Kinder- und Jugendarzt von der Helios Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden.

"Allgemein versteht man darunter den Anteil von Menschen, die durch eine Immunität in einer Population geschützt sind und dann nicht erkranken können. Der Schutz kann erworben werden durch das Durchmachen der Erkrankung oder durch eine Impfung. Das ist sozusagen die gängigste Wahrnehmung von Herdenimmunität. Und da gibt es zwei Wege, dahin zu kommen. Wenn man die Erkrankung durchmacht, entsteht eine Immunität. Und wenn die ganze Bevölkerung die Erkrankung durchgemacht hat, dann hat ein Erreger keine Chance mehr, die Herde, die Bevölkerung zu erreichen, weil ja alle geschützt sind."

Es gibt Erreger, da funktioniert die Strategie sehr gut, etwa bei Kinderlähmung oder Masern - nicht umsonst gilt seit dem 1. März 2020 das Masernschutzgesetz. Warum es aber gefährlich wäre, im Falle des Coronavirus auf eine forcierte Ansteckung zu setzen, erfahren Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Wie wurde Ischgl zur Corona-Virenschleuder? Wie kann Unterricht trotz Corona-Krise stattfinden? Und was müssen Sie in Quarantäne beachten? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, jwa