Besonders in der Sommerhitze verspricht der Griff zur Wasserflasche eine heiß ersehnte Erfrischung. Die Flasche selbst, die mit der griffigen Ausbuchtung auf halber Höhe, die mit den kleinen Noppen, die aussehen wie kalt perlendes Wasser, ...Bild 1 von 40 ... nehmen wir gerne als Selbstverständlichkeit hin. Handlich ist sie allemal, in Glas oder inzwischen auch in Plastik.Bild 2 von 40 Dass sich die sogenannte Perlenflasche oder Normbrunnenflasche derart durchgesetzt hat, verdankt sie dem Industriedesigner Günter Kupetz. Vor vierzig Jahren begab sich sein Produkt auf seinen Siegeszug durch die Mineralwasserlager und Kühlregale.Bild 3 von 40 So vertraut uns die Flasche im täglichen Umgang auch sein mag, im Museum war sie bisher eine Unbekannte.Bild 4 von 40 Das Neue Museum Nürnberg macht sich daran, dies zu ändern.Bild 5 von 40 Mit der Ausstellung "design deutschland. case study 08" stellt das Museum noch bis zum 5. Oktober die Perlenflasche ...Bild 6 von 40 ... neben Möbel, wie sie sonst in Wohnzimmern zu finden sind, ...Bild 7 von 40 ... oder zu "Max und Moritz", ausnahmsweise einmal ohne Salz und Pfeffer.Bild 8 von 40 Ziel der Kooperation des Neuen Museums Nürnberg mit der Neuen Sammlung München und dem Rat für Formgebung ist es, ...Bild 9 von 40 ... "Haltungen und Verbindungslinien" zwischen den unterschiedlichsten Produkten zu hinterfragen und anschaulich zu machen.Bild 10 von 40 Ein weiteres Anliegen der Ausstellungsmacher ist es, ...Bild 11 von 40 ... aktuelles Design und ...Bild 12 von 40 ... Ikonen des deutschen Designs der Moderne zusammen auszustellen.Bild 13 von 40 Das älteste Exponat, ein Korbsessel von Egon Eiermann (rechts), stammt aus dem Jahr 1949. Eines der neusten Modelle, ebenfalls ein Sessel, wurde erst in diesem Jahr entworfen.Bild 14 von 40 "Die Schau gibt einen Überblick über Design in Deutschland aus der Perspektive 2008", erklärt die Museumsdirektorin Angelika Nollert.Bild 15 von 40 Case study 08 ist Teil einer vom Rat für Formgebung initiierten Reihe: "Design Deutschland" will über verschiedene Produktgruppen hinweg einem breiten Publikum ...Bild 16 von 40 ... deutsche Gestaltungskraft und Formgebung im Querschnitt erfahrbar machen - vom dekorativen Tuch ...Bild 17 von 40 ... über den Teppich "Stamp" im Briefmarken-Look ...Bild 18 von 40 ... bis zu "Julie219", eine von vielen verschiedenen "Julies", ...Bild 19 von 40 ... eine Familie von Raumkörpern, Stauräumen oder einfach Möbeln. Wie sie ihre Julies nennen, verwenden oder füllen, bleibt letztendlich den Nutzern überlassen.Bild 20 von 40 Entwickelt wurde die Schau bereits für die Kölner Möbelmesse IMM Cologne 2008 Anfang des Jahres.Bild 21 von 40 Im Mittelpunkt stehen Gemeinsamkeiten und Verbindungen zwischen den Objekten, sei es im Material, in der Funktion oder in der technologischen Gestaltung.Bild 22 von 40 "Design ist eine Kernkompetenz Deutschlands. Wir setzten unglaublich viel Geld mit Design um", sagte der Geschäftsführer des Rates für Formgebung und Initiator der Ausstellung, Andrej Kupetz.Bild 23 von 40 Dabei seien hiesige Entwürfe weniger bekannt für spektakuläres, ausgefallenes Lifestyle-Design, als vielmehr für Funktionalität und Zweckmäßigkeit.Bild 24 von 40 Dabei erfüllen all die ausgestellten Möbel und Utensilien bei aller Formvollendung noch immer ihren Zweck: Was in Nürnberg zu sehen ist, ...Bild 25 von 40 ... kann man außerhalb der weißen Wände des Museums ...Bild 26 von 40 ... in Designerläden oder online bestellen und kaufen.Bild 27 von 40 Alle Gebrauchsgegenstände von Bohrmaschine ...Bild 28 von 40 ... bis Bank, ...Bild 29 von 40 ... von Brille ...Bild 30 von 40 ... bis Ball werden heute noch immer produziert, erklärt die Museumsdirektorin.Bild 31 von 40 Der Titel "case study" steht übrigens für die Methode der Datensammlung und ihre Anordnung. Denn der mehrdeutige englische Begriff "case" verweist einerseits ...Bild 32 von 40 ... auf die fünf überdimensionalen Kisten, in denen die Objekte ausgestellt sind.Bild 33 von 40 Andererseits steht "case" für den spezifischen, hier präsentierten Fall. Die 152 Ausstellungsstücke in Nürnberg versprechen nämlich ausdrücklich nicht mehr und nicht weniger ...Bild 34 von 40 ... als eine Momentaufnahme. Mehr könne eine Schau angesichts der Vielfalt und der reichen Geschichte deutscher Formgebung auch nicht leisten, so die Kuratoren.Bild 35 von 40 Dass es noch viel mehr spannendes Design zu entdecken und auch ganz andere Möglichkeiten der Annäherung gibt, ...Bild 36 von 40 ... beweist noch eine andere Schau, die zeitgleich in Karlsruhe zu sehen ist.Bild 37 von 40 Dort setzt die Ausstellung "Design & Emotion" im Badischen Landesmuseum noch bis zum 2. November ganz auf die Assoziationen der Betrachter, ...Bild 38 von 40 ... sei es Ekel oder Widerwillen bei der Vorstellung, ein Geschirrtuch aus dieser Halterung zu ziehen ...Bild 39 von 40 ... oder ästhetischer Galgenhumor. Das ist die Welt des Designs - koste es, was es wolle - zu Gast im Museum.Bild 40 von 40