Panorama

"Haishen" nähert sich Westküste 1,7 Millionen Japaner sollen Häuser verlassen

a1d7674fc539c015d4a4bd907d30d3a7.jpg

Der Taifun hat inzwischen etwas an Kraft verloren. Die Behörden mahnen dennoch eindringlich zur Vorsicht.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Die Behörden sind alarmiert. Zwar ist es mittlerweile der zehnte Wirbelsturm der Saison in Japan. Doch der Taifun erreicht inzwischen Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Kilometer pro Stunde. Zehntausende Haushalte sind bereits ohne Strom.

Aus Sorge vor einem gewaltigen Taifun haben die Behörden im Süden Japans mehr als eine Million Menschen aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, sind rund 1,7 Millionen Menschen dazu aufgefordert worden, davon allein 730.000 Menschen in der auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu gelegenen Stadt Kumamoto.

Der Taifun "Haishen", der zehnte Wirbelsturm der Saison und der zweite innerhalb einer Woche, nahm von Okinawa kommend Kurs in Richtung der Küste Kyushus. Zwar schwächte sich der Wirbelsturm nach Angaben der meteorologischen Behörden inzwischen etwas ab. Dennoch wurden vorsorglich Hunderte Flüge auch für Montag gestrichen.

In fast 40.000 Haushalten auf Okinawa und Kyushu fiel in Folge des Wirbelsturms der Strom aus. Die Behörden riefen die Menschen in der Region auf, trotz der leichten Abschwächung des Taifuns weiterhin äußerste Vorsicht walten zu lassen. Es gab Sorgen, dass Häuser in dem Sturm einstürzen könnten.

Zudem warnten die Behörden vor hohem Wellengang, starken Regenfällen und Orkanböen. Der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Kilometern in der Stunde dürfte in der Nacht zum Montag weiter vor die Westküste Kyushus ziehen, hieß es.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.