Coronavirus-Liveticker +++ 15:06 EU-Behörde: Geflüchtete anfällig für Infektionskrankheiten +++
Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC warnt davor, dass Vertriebene aus der Ukraine wegen ihrer Fluchtbedingungen anfällig für bestimmte Infektionskrankheiten sein können. Verschiedene Impfungen müssten wesentlicher Bestandteil bei der Versorgung von Geflüchteten sein, teilt die in Stockholm ansässige Behörde mit. Der Impfschutz gegen Polio, Masern wie auch Covid-19 sollte dabei Vorrang haben. Es werde davon ausgegangen, dass viele Flüchtlinge aus der Ukraine nicht vollständig gegen Corona geimpft seien.
+++ 14:29 Studie: Pandemie verändert Geschlechterrollen kaum +++
Die Corona-Krise hat die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen bei Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung kaum verändert. Zwar beteiligten sich Männer vor allem zu Beginn der Pandemie stärker an der Kinderbetreuung, wie eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergibt. Den weitaus größeren Teil übernahmen aber nach wie vor Mütter. Die Analyse beruht unter anderem auf Online-Befragungen des IAB zu den Corona-Folgen auf die Erwerbstätigkeit. Danach blieb der Anteil der Mütter, die vor der Pandemie fast vollständig die Kinderbetreuung übernahmen, auch im Juni 2020 nahezu unverändert. Sie lag bei 64 Prozent (minus 2 Prozentpunkte). Der Anteil der Väter verdoppelte sich dagegen im selben Zeitraum auf mehr als 10 Prozent. Das passierte aber vor allem in Haushalten, wo Frauen mehr als 20 Stunden außer Haus arbeiteten und keine Möglichkeit zum Homeoffice hatten. In den übrigen Familien (rund 25 Prozent) teilten sich Mütter und Väter die Aufgaben.
+++ 14:00 Infektionslage in den NRW-Kitas verschlechtert sich +++
Die Infektionslage in der Kindertagesbetreuung Nordrhein-Westfalens hat sich in Folge der Omikron-Welle erneut verschlechtert. Die Zahl der Kinder und Kita-Beschäftigten, bei denen eine Corona-Infektion gemeldet wurde, ging im Februar um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach oben. Das geht aus den jüngsten Daten des NRW-Familienministeriums des Landes hervor. Im Februar kletterte die Zahl bei den Kindern auf insgesamt fast 31.000 Infizierte. Bei den Beschäftigten waren es fast 18.300 Infizierte. Den Tabellen zufolge waren an einem durchschnittlichen Werktag im Februar fast 190 Einrichtungen in NRW teilweise (Januar: 156) und 53 weitere komplett geschlossen (Januar: 57).
+++ 13:40 Frau angeklagt wegen mutmaßlicher Impfung mit Kochsalz +++
Nach möglichen Impfungen mit Kochsalzlösung statt Corona-Impfstoff erhebt die Staatsanwaltschaft Oldenburg Anklage wegen Körperverletzung in 15 Fällen gegen eine frühere Angestellte des Impfzentrums in Schortens im Landkreis Friesland. Laut der Anklage tat die Frau dies, weil sie den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüber stand. Demnach soll die damalige Krankenschwester im April vergangenen Jahres 15 Spritzen entweder ausschließlich mit Kochsalzlösung aufgezogen oder den Impfstoff so stark mit Kochsalzlösung verdünnt haben, dass dieser nicht mehr wirkte.
+++ 13:23 Angst vor Ansteckung unter Angestellten nicht gebannt +++
Angesichts hoher Corona-Fallzahlen geht unter Beschäftigten weiter die Sorge vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz um. Im Februar gaben 31 Prozent der Arbeitnehmer in einer Umfrage an, sich diesbezüglich Sorgen zu machen, wie die Hans-Böckler-Stiftung des DGB mitteilt. Der Wert ist damit deutlich höher als im Oktober 2021, als dies nur auf 21 Prozent zutraf. Besonders häufig machen sich die Arbeitnehmer Sorgen, die in ihrem Beruf direkten Kontakt zu vielen anderen Menschen haben. Angesichts hoher Inzidenzen in Schulen und Kindertagesstätten gehören dazu die Beschäftigten im Bereich Soziales, Bildung und Erziehung, von denen zuletzt zwei Drittel (67 Prozent) Sorgen vor einer Ansteckung hatten. Auch im Bereich Gesundheit und Pflege (52 Prozent) sowie den Verkaufsberufen (46 Prozent) gaben dies überdurchschnittlich viele Befragte an.
+++ 12:41 Über die Hälfte aller PCR-Tests sind positiv +++
Mehr als jeder zweite Corona-Test ein Treffer: In den Daten des Vereins der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) springt die Positivenquote erstmals über die 50-Prozent-Marke. 51,9 Prozent der in der zurückliegenden Woche durchgeführten PCR-Tests fiel positiv aus. In einer Pressemitteilung sagt ALM-Chef Michael Müller, die aktuellen Zahlen seien ein Indiz für ein wieder steigendes Infektionsgeschehen. Müller hält eine Aufhebung der PCR-Priorisierung für sinnvoll. "Die ersten Sonnenstrahlen des nahenden Frühlings dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pandemie leider noch immer nicht vorüber ist."
+++ 12:11 Impftempo sinkt weiter +++
In Deutschland sinkt das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus weiter ab. Am Montag wurden rund 57.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Montag vor einer Woche waren es noch rund 73.000, vor zwei Wochen 108.000 und vor drei Wochen 117.000. Bei rund 37.000 der rund 57.000 Impfdosen am Montag handelte es sich um Auffrischungsimpfungen. Der Anteil der Menschen mit Grundschutz, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind, liegt damit weiter bei mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,9 Millionen Menschen).
+++ 11:41 Frankreich hebt Maßnahmen am Arbeitsplatz auf +++
Frankreich hebt die Corona-Beschränkungen am Arbeitsplatz auf. Ab kommendem Montag gebe es keine Masken- und Abstandspflicht mehr am Arbeitsplatz und auch in der Betriebskantine, sagt Arbeitsministerin Élisabeth Borne. Der seit rund zwei Jahren geltende Corona-Erlass für die Arbeitswelt werde aufgehoben. Die Corona-Lage verbessert sich in Frankreich seit etlichen Wochen zusehends. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 538.
+++ 11:09 Moderna will Impfstoff-"Bibliothek" gegen 15 Viren und Bakterien entwickeln +++
Der US-Pharmakonzern Moderna will Impfstoffe gegen 15 neue oder bisher vernachlässigte Viren und Bakterien entwickeln und damit das Risiko einer erneuten Pandemie verringern. Wie das Unternehmen mitteilt, will es sich auf die 15 Krankheitserreger konzentrieren, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der globalen Impf-Partnerschaft Cepi als die größten Risiken für die öffentliche Gesundheit angesehen werden. Unter anderem will Moderna bis 2025 die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Dengue-Fieber, Ebola, Malaria und Tuberkulose vorantreiben. Es gehe darum, eine Art Impfstoff-"Bibliothek" aufzubauen, die im Falle einer erneuten Pandemie bereitstehe, sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel.
+++ 10:37 Patientenschützer fordern "Kanzler-Mehrheit" für Corona-Maßnahmen +++
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine rasche Einigung beim geplanten Infektionsschutzgesetz angemahnt, mit dem Corona-Schutzmaßnahmen auch nach dem 20. März möglich sein sollen. Die Bundesregierung müsse unverzüglich sicherstellen, "dass das Infektionsgeschehen nicht ungebremst an Fahrt aufnehmen kann", sagt Stiftungsvorstand Eugen Brysch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). "Dafür braucht es eine Kanzler-Mehrheit im Parlament. Die fehlt aktuell." Bei Bürgertests, Testpflicht für medizinisch-pflegerische Einrichtungen und beim Tragen von Masken "darf es keine faulen Kompromisse geben", sagt Brysch.
+++ 09:55 Studie: Infektion kann Schrumpfung des Gehirns verursachen +++
Eine Covid-19-Infektion kann einer Studie zufolge das Gehirn schrumpfen lassen und die graue Substanz in den Regionen verringern, die Emotionen und Gedächtnis steuern. Zudem können Bereiche geschädigt werden, die den Geruchssinn kontrollieren, wie aus einer Untersuchung der Universität Oxford hervorgeht. Ob die Schäden teilweise rückgängig gemacht werden können oder ob sie langfristig bestehen bleiben, müsse weiter erforscht werden. In der Studie, die in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde, wurden die Gehirnveränderungen von 785 Probanden im Alter von 51 bis 81 Jahren untersucht.
+++ 09:20 Impfpass-Fälschungen: Erneut große Razzia im Rheinland +++
Rund 260 Polizisten haben im Rheinland 70 Wohnungen und eine Firma wegen gefälschter Impfpässe durchsucht. Hauptsächlich haben sich die Ermittlungen gegen eine Arzthelferin gerichtet, berichtet die Kölner Staatsanwaltschaft. Es werde aber auch gegen 59 potenzielle Abnehmer ermittelt. Darüber hinaus wird in 15 weiteren Verfahren ermittelt, in denen unter anderem unechte Impfausweise in Apotheken oder dem Arbeitgeber zur Digitalisierung vorgelegt worden sein sollen. Insgesamt seien 77 Beschuldigte im Alter zwischen 16 und 74 Jahren im Visier der Behörden.
+++ 08:45 Deutschland bestellte 46 Masken pro Einwohner +++
Deutschland hat 3,8 Milliarden Schutzmasken im Gesamtwert von 841,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr eingeführt, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das waren nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde 46 Masken pro Einwohner. Kosten je Maske beim Import im Schnitt: 22 Cent. Aus China stammten fast 85 Prozent dieser Einfuhren: 3,2 Milliarden Masken im Wert von 691 Millionen Euro orderte Deutschland von dort. Zweitwichtigster Maskenlieferant war das Vereinigte Königreich mit 173 Millionen Masken, danach folgte die Türkei mit 159 Millionen Masken.
+++ 08:08 Nur zwei Kreise in Bayern melden Inzidenz unter 700 +++
Die meisten schwer betroffenen Kreise liegen in Bayern. Lediglich die Stadt Rosenheim sowie der Landkreis Rosenheim melden eine Inzidenz um 250. Alle anderen Kreise in dem Bundesland weisen eine Inzidenz von mindestens 700 auf.
+++ 07:22 Viele Probleme bei Neustart der niedersächsischen Hotelbranche +++
Kostensteigerungen, fehlende Geschäftsreisende und ein noch ausbleibendes Messegeschäft erschweren vielen Hotels und Gaststätten in Niedersachsen einen Neubeginn nach dem Corona-Winter. "Wir haben heftige Angst davor, dass das einige Betriebe eben nicht überleben werden", sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Niedersachsen, Rainer Balke. Unter den Betrieben gebe es eine große Unsicherheit, wie der Wiederanlauf finanziert werden könne. Rücklagen seien nach der Corona-Pandemie aufgebraucht. Zudem stünden mitunter Rückforderungen von Sofort- und Überbrückungshilfen an, so Balke.
+++ 06:16 DAK-Daten: Mehr Jugendliche im ersten Corona-Jahr depressiv +++
Das erste Jahr der Corona-Pandemie hat nach Daten der Krankenkasse DAK Jugendliche in Rheinland-Pfalz psychisch stark belastet. Die Zahl junger Menschen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, die erstmals wegen einer Depression ärztlich behandelt wurden, stieg im Jahr 2020 um 17 Prozent im Vergleich zum Jahr davor, wie die DAK in ihrem Kinder- und Jugendreport mitteilt. Auch bei den Behandlungen wegen Fettleibigkeit ist eine Zunahme verzeichnet worden: 2020 lag die Neuerkrankungsrate mit Adipositas bei Kindern zwischen 10 und 14 Jahren gut ein Viertel (27 Prozent) über dem Vorjahreswert. Jungen sind dabei häufiger vertreten als Mädchen. In der Altersgruppe fünf bis neun Jahre sind die Zahlen dagegen um 4 Prozent gesunken.
+++ 05:21 Inzidenz steigt den sechsten Tag in Folge, nun bei 1293,6 +++
Das Robert Koch-Institut meldet den sechsten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 1293,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1259,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1213,0 (Vormonat: 1441,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 156.799 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 122 111 Ansteckungen. Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern.
Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 324 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle.
+++ 04:05 Moderna verzichtet auf Patentschutz +++
Der US-Pharmahersteller will dauerhaft in schwach- und mittelentwickelten Ländern auf den Patentschutz seines Corona-Impfstoffes verzichten. Moderna werde in 92 Ländern auf seine Patentrechte und Lizenzeinnahmen verzichten, teilt ein Konzernsprecher mit. Die Länder hätten sich im Rahmen der internationalen Impfallianz Gavi qualifiziert. Zu den Ländern zählen vor allem afrikanische Staaten. Zu Beginn der Pandemie hatte Moderna zugesagt, seine Impfstoffpatente nur während der akuten Gesundheitskrise nicht geltend zu machen.
+++ 00:37 Stiftung Patientenschutz: Nicht alle Schutzmaßnahmen beenden +++
Angesichts wieder steigender Infektionszahlen in der Corona-Pandemie wendet sich die Stiftung Patientenschutz gegen umfassende Lockerungen der staatlichen Beschränkungen. Es dürften jetzt nicht alle Schutzmaßnahmen beendet werden, sagt Vorstand Eugen Brysch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Bundesregierung müsse vielmehr unverzüglich sicherstellen, "dass das Infektionsgeschehen nicht ungebremst an Fahrt aufnehmen kann". Dass die Ampel-Koalition darüber streite, ob ein bundesweiter Maßnahmenkatalog überhaupt noch notwendig ist, sei ein "riskantes politisches Spiel mit Leid und Leben der Hochrisikogruppe".
+++ 22:19 Grundlage für einheitliche Regeln im Kulturbereich geschaffen +++
Rund zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie liegen nach Angaben von Kulturstaatsministerin Claudia Roth erstmals Empfehlungen für einen bundeseinheitlichen Lufthygiene-Standard bei Kulturveranstaltungen vor. Das Papier wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen unter Mitwirkung des Umweltbundesamtes und verschiedener Kultureinrichtungen erarbeitet, wie die Grünen-Politikerin mitteilt. Die Empfehlungen sind in Form einer Checkliste im Ampelsystem zur Bewertung der Lufthygiene gehalten. Sie umfassen verschiedene Kriterien wie das Vorhandensein von Lüftungsanlagen und Hygienekonzepten. Anwendungsbereich seien "primär Theater, Kinos und Konzerthäuser mit überwiegend sitzendem Publikum", heißt es darin.
+++ 21:45 Proteste verlieren im Norden etwas an Zulauf +++
Gut eine Woche vor dem Inkrafttreten der Impfpflicht für Mitarbeiter in der Gesundheitsbranche sind in Mecklenburg-Vorpommern erneut mehrere Tausend Menschen dagegen auf die Straßen gegangen. Wie Polizeisprecher erklären, wurden landesweit mehr als 5500 Frauen und Männer bei mehr als 20 Protestzügen und -versammlungen gezählt. Das waren etwas weniger als vor einer Woche. Die meisten Teilnehmer wurden mit rund 1000 in Rostock und etwa 900 in Schwerin gezählt. In Schwerin, Wismar, Stralsund und Anklam trafen sich außerdem insgesamt mehr als 250 Demonstranten zu Gegenaktionen. Ab Mitte März soll die Impfpflicht für Beschäftigte in Gesundheitsberufen und in der Pflege gelten.
+++ 21:24 Inzidenz in Schleswig-Holstein übersteigt 1000 +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Erkrankungen in Schleswig-Holstein klettert über den Wert 1000: Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen liegt bei 1006,5, wie aus den Daten der Landesmeldestelle Kiel hervorgeht. Am Vortag hat der Wert bei 954,2 gelegen, am vergangenen Montag bei 876,9. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen steigt auf 6770 - am vergangenen Montag waren es 4920. In Flensburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz sogar über 2000 - bei 2041,5.
+++ 20:51 Rio de Janeiro schafft Maskenpflicht ab +++
Bewohner und Besucher der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro müssen künftig keine Schutzmasken gegen das Coronavirus mehr tragen. Das geht aus einem Dekret von Bürgermeister Eduardo Paes hervor, das in einer Extra-Ausgabe des Amtsblatts Rios veröffentlicht wurde. Paes schreibt auf Twitter, dies sei auf Empfehlung des wissenschaftlichen Ausschusses der Stadt geschehen. Ein Impfnachweis, der vielerorts für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungen fast selbstverständlich verlangt wird, bleibt weiter bestehen. "Wir haben die niedrigste Übertragungsrate seit Beginn der Pandemie", schreibt Rios Gesundheitssekretär Daniel Soranz auf Twitter. Auch mit Blick auf den Karneval hatte die Stadt die Corona-Impfungen vorangetrieben. In Brasilien sind mehr als 70 Prozent der Bevölkerung komplett geimpft.
+++ 20:25 Steigende Inzidenzen in fast allen Bundesländern +++
13 der 16 Bundesländer melden steigende Sieben-Tage-Inzidenzen. Nur Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg verzeichnen sinkende oder stagnierende Inzidenzen. Laut den von ntv.de ausgewerteten Daten der Landesbehörden registriert Schleswig-Holstein den höchsten Tageszuwachs.
+++ 20:19 Bundesländer melden 98.148 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Infektionen in Deutschland ist auf 15.915.912 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 98.148 Neuinfektionen hinzu. Die Fallzahlen ziehen damit am vierten Tag in Folge an: Der aktuelle Tageszuwachs liegt um 27 Prozent über dem Niveau der Vorwoche. Am vergangenen Montag hatten die Behörden der Bundesländer insgesamt 77.179 neue Corona-Fälle registriert. Zuvor war die Zahl an Neuinfektionen seit Mitte Februar kontinuierlich zurückgegangen.
Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 100 auf insgesamt 124.206. Am vergangenen Montag waren es bundesweit 69 Corona-Tote. Im Sieben-Tage-Schnitt werden derzeit 207 Covid-Tote pro Tag gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 3.430.128 Personen.
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Quelle: ntv.de, chf/spl/dbe/dpa/AFP/rts