Keine Überlebenden15 Tote bei Flugzeugabsturz in Kolumbien - Politiker an Bord

Kurz vor der Landung verliert eine Passagiermaschine in Kolumbien den Kontakt zur Flugsicherung. Über einem bergigen Gebiet, das von einer Guerilla-Organisation kontrolliert wird, stürzt das Flugzeug ab. Alle Insassen sterben - darunter ein Politiker, der bei den Parlamentswahlen kandidierte.
Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien nahe der Grenze zu Venezuela sind 15 Menschen ums Leben gekommen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder seien am Mittwoch bei dem Absturz nahe der nordkolumbianischen Stadt Ocaña gestorben, erklärte die Luftfahrtbehörde des Landes. Unter den Passagieren seien auch zwei kolumbianische Politiker gewesen.
An Bord des Flugzeugs befanden sich Behördenangaben zufolge 13 Passagiere sowie zwei Besatzungsmitglieder. "Es gibt keine Überlebenden", erklärte die Luftfahrtbehörde.
"Wir haben mit Besorgnis die Informationen über den Flugunfall erhalten, bei dem mein Kollege Diógenes Quintero, Carlos Salcedo und ihre Teams mitreisten", erklärte der kolumbianische Parlamentsabgeordnete Wilmer Carrillo. Quintero war demnach ebenfalls Mitglied der kolumbianischen Abgeordnetenkammer, während Salcedo bei den bevorstehenden Parlamentswahlen kandidierte.
Die kleine Propellermaschine der staatlichen Fluggesellschaft Satena befand sich demnach auf dem Weg von der Grenzstadt Cúcuta und verschwand kurz vor der geplanten Landung in Ocaña vom Radar. Der Absturzort befindet sich in einem bergigen Gebiet im Nordosten Kolumbiens, das zum Großteil von der Guerrilla-Organisation ELN kontrolliert wird.