Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:52 EU will Pandemie nicht mehr als Notfall einstufen +++

Die EU-Kommission will die Notfall-Phase der Coronavirus-Pandemie für beendet erklären. Das geht aus einem Beschluss-Entwurf hervor. Demnach soll die Pandemie künftig behandelt werden wie Grippe-Wellen. Auslöser des Kurswechsels sei der Rückgang der Infektionen und der Todesfälle. Zudem seien über 70 Prozent der Menschen in der EU geimpft, die Hälfte der Bevölkerung hat zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.

+++ 22:14 Inzidenz liegt in nur noch vier Regionen unter 350 +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt stark auf über 900. Am Vortag lag sie nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 790,8, vor einer Woche bei 669,9. Regional gibt es große Unterschiede in Deutschland, wie der Blick auf die von ntv.de erstellte Karte zeigt: Die Inzidenz liegt in vier Regionen unter 350. Im Norden, Nordwesten und in der Mitte Deutschlands liegt der Wert in vielen Regionen über 1000.

+++ 21:29 Studie: Über die Hälfte der US-Bevölkerung hatte Corona +++
In den USA hat sich einer Studie zufolge inzwischen mehr als die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal mit Covid-19 infiziert. In der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil bei 58 Prozent, bei Kindern bis elf Jahren sogar bei mehr als 75 Prozent, wie aus einer von der US-Seuchenkontrollbehörde CDC veröffentlichten Untersuchung hervorgeht. Die Zahlen beziehen sich auf die Monate Dezember bis Februar. Bevor die Virus-Variante Omikron Anfang Dezember auch in den USA zu grassieren begann, konnte nur bei einem Drittel aller Amerikaner eine überstandene Infektion nachgewiesen werden. Bei den jüngeren Kindern waren es gut 44 Prozent. In der Studie suchten Wissenschaftler im Blut von Probanden nach speziellen Antikörpern, die nur nach einer Infektion, nicht aber nach einer Impfung produziert werden. Den US-Behörden zufolge sind 66 Prozent der Amerikaner vollständig geimpft, 46 Prozent haben außerdem eine Booster-Impfung erhalten.

+++ 20:35 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Knapp 137.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 24.382.835 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 136.758 neue Fälle hinzu. Ein Vergleich mit den Fällen am Dienstag vor einer Woche ist wenig aussagekräftig, weil feiertagsbedingt teilweise Daten nach den Ostertagen übermittelt wurden. Der Blick auf den Dienstag vor zwei Wochen zeigt, dass die Infektionszahlen zurückgehen: Am 12. April wurden 162.398 Neuinfektionen gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 21,4 Prozent.

Die Zahl der im Laufe des Tages gemeldeten Todesfälle liegt leicht unter dem Niveau von vor zwei Wochen: Sie steigt um 308 auf 134.567. Im Schnitt werden derzeit 217 Todesfälle pro Tag gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 2.491.543 Personen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts gelten aktuell 21.756.725 Menschen als genesen.

Fast überall steigen die Sieben-Tage-Inzidenzen. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. In Teilen ist das wahrscheinlich auf den "Aufholeffekt" zurückzuführen - nach den Osterfeiertagen sind aus den Ländern viele Nachmeldungen eingegangen. Das Ende der Osterferien trägt außerdem dazu bei, dass das Testgeschehen wieder zunimmt und mehr Fälle erkannt werden.

+++ 20:08 Großbritannien meldet 16.579 Neuinfektionen +++
Großbritannien registriert 16.579 neue Fälle binnen eines Tages. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein starker Rückgang: Am Dienstag vor einer Woche meldeten die Behörden mit 116.227 noch weit mehr Fälle. 451 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben.

+++ 19:18 US-Vizepräsidentin Harris positiv getestet +++
Bei US-Vizepräsidentin Kamala Harris sind Schnell- und PCR-Tests positiv ausgefallen. Die 57-Jährige habe keine Symptome, werde sich isolieren und ihre Amtsgeschäfte aus der Residenz der Vizepräsidentin in Washington weiterführen, erklärt ihre Sprecherin Kirsten Allen. Harris sei angesichts jüngster Reisen kein enger Kontakt für Präsident Joe Biden oder First Lady Jill Biden, hieß es weiter.

+++ 18:50 WHO besorgt über fallende Testzahlen +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über den starken Rückgang der Corona-Tests. Die Datenbanken der WHO erhielten immer weniger Informationen über Infektionen und Gen-Sequenzierungen von entdeckten Viren, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. "Das macht uns immer blinder und wir können die Muster der Übertragung und Evolution weniger sehen", sagte Tedros. "Das Virus wird nicht verschwinden, weil die Länder nicht mehr danach suchen. Es verbreitet sich weiter, es verändert sich weiter, und es tötet weiter", sagte Tedros. Die Gefahr, dass sich eine gefährliche neue Virusvariante entwickelt, sei weiter real.

+++ 18:11 Gesundheitsämter in Hessen melden Corona-Zahlen auch nur noch werktags +++
Vom kommenden Wochenende an werden die hessischen Gesundheitsämter die Infektionszahlen von Wochenend- und Feiertagen bis auf weiteres erst am jeweils folgenden Arbeitstag melden. Auch dem Berliner Robert-Koch-Institut würden diese Daten künftig wie in zahlreichen anderen Bundesländern erst am jeweils folgenden Arbeitstag zur Verfügung gestellt, teilt das hessische Sozialministerium auf Anfrage mit. "Die Gesamtfallzahl bleibt somit gleich."

+++ 17:42 Zahl der Corona-Tests in Niedersachsen weiter rückläufig +++
Die Zahl der Corona-Tests geht in Niedersachsen weiter zurück. In der vergangenen Woche wurden etwas mehr als eine Million Bürgertests gemacht, in der Woche davor waren es noch rund 125.000 mehr, in der letzten Märzwoche sogar noch mehr als zwei Millionen, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilt. Selbsttests, die etwa in Drogeriemärkten gekauft werden können, sind in dieser Zahl nicht enthalten. Laut Gesundheitsministerin Daniela Behrens von der SPD gibt es derzeit noch rund 4300 Teststellen im Bundesland.

+++ 16:46 Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen sinkt leicht +++
Die Zahl der Corona-Patienten auf den deutschen Intensivstationen sinkt im Vergleich zum Vortag leicht um 59 auf 1579. Das geht aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor. Demnach werden davon 597 (-19) invasiv beatmet. Bundesweit sind mit insgesamt 20.286 Intensivbetten 509 mehr als am Vortag belegt. Der Anteil der freien Betten sinkt damit von 18,1 auf 16,5 Prozent.

+++ 16:05 Dänemark setzt großangelegte Impfkampagne vorerst aus +++
Dänemark setzt sein Impfprogramm aus. Die Gesundheitsbehörde SST kündigt an, die großangelegte Impfkampagne erst im Herbst wieder aufzunehmen. Für Ungeimpfte steht auf Wunsch aber auch im Sommer Impfstoff zur Verfügung. "Wir sind in einer guten Lage", erklärt die Behördenvertreterin Bolette Söborg zur Begründung. Dänemark habe die Corona-Ausbreitung gut im Griff, das Infektionsgeschehen schwäche sich ab. Dänemark hatte im Februar mitten in einer heftigen Omikron-Welle fast alle Maßnahmen aufgehoben. Die Regierung begründete das Ende der Beschränkungen vor allem mit der hohen Impfquote.

+++ 15:37 Niedersachsen verlängert Verordnung mit leichten Änderungen bis Ende Mai +++
Die niedersächsische Corona-Verordnung wird mit wenigen Änderungen bis Ende Mai verlängert. Das kündigt Gesundheitsministerin Daniela Behrens von der SPD in Hannover an. Die überarbeitete Verordnung soll dann bis zum 25. Mai befristet sein. In der neuen Fassung wird demnach die Testpflicht für Schulen und Kitas gestrichen. Diesen Schritt hatte das Kultusministerium bereits angekündigt. Von kommender Woche an ist für den Kita- oder Schulbesuch im Bundesland kein negativer Test mehr notwendig. Wer sich testen möchte, erhält dafür im Mai drei Testkits pro Woche.

+++ 15:12 Finnischer Präsident Niinistö nach Infektion im Krankenhaus +++
Der finnische Präsident Sauli Niinistö wird wegen anhaltender Corona-Symptome im Krankenhaus untersucht. Sein Befinden sei relativ gut, er arbeite weiter aus der Distanz, teilt das Büro des 73-Jährigen mit. Niinistö, dessen Land im Zuge des Ukraine-Kriegs gerade intensiv über eine mögliche Nato-Mitgliedschaft debattiert, war vor einer Woche positiv getestet worden.

+++ 14:38 Wahl in Schleswig-Holstein: Günther infiziert, Triell fällt aus +++
Ministerpräsident Daniel Günther hat seine Teilnahme heute Abend am geplanten Wahl-Triell im NDR Fernsehen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein krankheitsbedingt abgesagt. Die für 21 Uhr geplante Sendung entfällt daher. Gestern war bekannt geworden, dass sich der Regierungschef mit dem Virus infiziert hat. Günther bedauert seine Absage und bot eine Neuterminierung an. Der NDR prüft derzeit, wie die Sendung "NDR Info Wahl: Das Triell" in der kommenden Woche nachgeholt werden kann. Das heute für 18 Uhr geplante Triell mit den Spitzenkandidaten der kleineren Parteien findet wie geplant statt. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz von der FDP, Jörg Nobis von der AfD und Lars Harms vom SSW treffen von 18 bis 19 Uhr aufeinander. Moderiert wird die Sendung von Susanne Stichler und Stefan Böhnke. Zu sehen ist die Sendung regional in Schleswig-Holstein.

+++ 13:23 Hamburg verzichtet auf weitere Verlängerung der Corona-Maßnahmen +++
Hamburgs rot-grüner Senat verzichtet auf eine Verlängerung der sogenannten Hotspot-Regel und der damit verbundenen Corona-Maßnahmen. Aus Sicht des Senats gebe es keinen Anlass mehr, die Sondersituation nach dem Infektionsschutzgesetz zu verlängern", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher. Damit entfallen zum 1. Mai sowohl die Maskenpflicht in Innenräumen und im Einzelhandel als auch die 2G-plus-Zugangsregel bei Tanzveranstaltungen. Laut Tschentscher bleibe damit nur noch eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und bei vulnerablen Gruppen. Tschentscher begründete den Schritt mit der guten Entwicklung und dem Rückgang der Coronapatienten in den Kliniken. Auch an den Schulen falle die Maskenpflicht, die Zahl der verpflichtenden Corona-Tests werde von wöchentlich drei auf zwei reduziert, sagte Tschentscher.

+++ 12:41 Infektionsdynamik in Niedersachsen sehr hoch - fast 100.000 Fälle in fünf Tagen +++
In Niedersachsen haben die Behörden in nur weniger als einer Woche knapp 100.000 weitere Fälle von Covid-19 registriert. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Gesamtstand seit dem Beginn der Pandemie bis zum Dienstagmorgen bei 2.096.095 Fällen - damit kamen verglichen mit vorigem Samstag, als die letzten vollständigen Daten genannt worden waren, noch einmal über 25.000 Meldungen hinzu. Zwei Tage davor hatte das Land die Zwei-Millionen-Marke überschritten. Die Infektionsdynamik bleibt also sehr hoch, erst Ende Februar war die Zahl auf mehr als eine Million angewachsen. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz nahm erneut zu. Für Niedersachsen ergab sich ein Durchschnittswert von 1336,5 - am Samstag hatte er 1174,1 betragen.

+++ 12:03 Inzidenz in Hessen steigt wieder auf über 1000 +++
Die Corona-Inzidenz in Hessen ist erstmals seit etwa eineinhalb Wochen wieder über die Schwelle von 1000 gestiegen. Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am heutigen Dienstag bei 1060,8 nach 945,5 zuvor, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervorgeht (Stand 3.13 Uhr). Innerhalb eines Tages wurden demnach 11.669 neue Ansteckungen und 18 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bekannt. Seit Beginn der Pandemie gab es damit im Bundesland 1.688.055 nachgewiesene Infektionen und 9865 Todesfälle.

+++ 11:28 Sorge vor Lockdown in Peking wächst +++
In der chinesischen Metropole Shanghai befinden sich Millionen Einwohner seit Wochen in einem strengen Corona-Lockdown. Nun steigen die Corona-Fallzahlen auch in Peking. Erste Wohngebiete sind bereits abgeriegelt, die Einwohner legen Vorräte an. Und auch die Weltwirtschaft ist aufgeschreckt.

+++ 10:26 US-Gericht setzt Abschaffung von umstrittener Corona-Abschieberegel aus ++
Ein US-Gericht hat die Abschaffung einer umstrittenen Regelung vorläufig gestoppt, die unter Verweis auf die Pandemie eine schnelle Abschiebung von Migranten an der Grenze zu Mexiko ermöglicht. Das US-Bezirksgericht in Louisiana erklärte, es habe dem Antrag der Kläger gegen die von der US-Regierung geplante Abschaffung stattgegeben. Die auf einem als Title 42 bekannten Gesetz basierende Regelung war im März 2020 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump - einem Hardliner in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik - beschlossen worden. Demnach müssen an der US-Grenze aufgegriffene Migranten umgehend abgewiesen werden, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern.

+++ 09:54 Impflotsen in Rheinland-Pfalz rund 380 Mal im Einsatz +++
Impflotsen versuchen in Rheinland-Pfalz seit einigen Monaten im direkten Gespräch mit Menschen, die Impfquote gegen das Coronavirus zu steigern. Im ersten Quartal dieses Jahres habe es rund 380 Einsätze von Impflotsen mit ganz unterschiedlicher Reichweite gegeben, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin der Landeszentrale für Gesundheitsförderung, Susanne Herbel-Hilger. "Das können zum Beispiel sechs Personen im Rahmen eines Jobcenter-Projektes oder bei einem Sprachkurs sein, aber auch 130 bis 150 bei der Ansprache auf einem Marktplatz oder beim Durchlaufen der Fußgängerzone." Derzeit seien 37 Impflotsen in fünf Kommunen und Kreisen unterwegs: In den Städten Ludwigshafen, Mainz und Koblenz sowie in den Landkreisen Neuwied und Mayen-Koblenz. "Mittlerweile wurde allen Kommunen die Etablierung des Projekts angeboten und wir stehen mit vielen im Gespräch", berichtete Herbel-Hilgert. An einem Standort sei auch eine digitale "Piekssprechstunde" eingerichtet worden: "Eine Beratung, die auf persönlichen Netzwerken der Impflotsen basiert und sehr gut angenommen wird."

+++ 09:27 Kambodscha hebt Maskenpflicht weitgehend auf +++
Als eines der ersten Länder in Südostasien hat Kambodscha die Maskenpflicht zum Schutz vor Covid-19 weitgehend aufgehoben. Die Menschen im Land könnten nun selbst entscheiden, ob sie weiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen wollten oder nicht, sagte Ministerpräsident Hun Sen in einer Audio-Botschaft an die Nation. In allen Außenbereichen, darunter öffentliche Gärten, Parks und Touristenattraktionen, sei die Pflicht aufgehoben. Lediglich in bestimmten Innenräumen, etwa klimatisierten Büros und Kinos, sollten die Bürger weiter Maske tragen, so der Regierungschef. Das beliebte Urlaubsland hofft auf einen Neustart der wichtigen Tourismusbranche. Das Land der Khmer versucht bereits, mit extrem einfachen Regeln Gäste anzulocken: Mittlerweile ist für die Einreise nur noch ein Zertifikat nötig, das eine zweifache Impfung bescheinigt.

+++ 08:58 Inzidenz im Saarland bei 1130,3 +++
Im Saarland sind binnen 24 Stunden 1307 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am heutigen Dienstag bei 1130,3, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) (Stand 3.13 Uhr) hervorgeht. Die Inzidenz beschreibt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Vor einer Woche lag der Wert bei 968,8. Allerdings hatte das RKI auf eine mögliche Verzerrung der Datenlage direkt nach Ostern hingewiesen. Seit Beginn der Pandemie wurden im Saarland 294 838 Corona-Infektionen registriert. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 7 auf 1622 seit Beginn der Pandemie.

+++ 08:21 Dr. Specht befürchtet Grippewelle im Herbst +++
Nachdem die Maskenpflicht auf Mallorca bereits früh abgeschafft wurde, vermeldet die Baleareninsel nun einen deutlichen Anstieg an Grippefällen. Ob Deutschland angesichts der großzügig gelockerten Corona-Maßnahmen auch eine Influenza-Welle bevorsteht, weiß ntv-Gesundheitsexperte Dr. Christian Specht.

+++ 07:56 Inzidenz in NRW steigt wieder - nun 844,3 +++
In der Corona-Pandemie hat die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen wieder deutlich zugelegt. Binnen sieben Tagen registrierten die Gesundheitsämter pro 100.000 Einwohner 844,3 Neuinfektionen. Das geht aus veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Montag hatte der Wert bei 764,1 gelegen. Auch die bundesweite Inzidenz war am heutigen Dienstag mit 909,1 deutlich höher als noch am Vortag (790,8). Für Nordrhein-Westfalen wurden 23.693 neue Corona-Fälle gemeldet. 49 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Der Anteil der mit Corona-Patienten belegten Intensivbetten in NRW betrug nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit 6,75 Prozent und damit etwa so viel wie an den Vortagen. Für insgesamt 13 Städte und Kreise wurden Inzidenzwerte im Tausenderbereich gemeldet. Den höchsten Wert hatte der Kreis Borken im Münsterland mit 1756,1. Die niedrigste Corona-Inzidenz hatte der Rhein-Sieg-Kreis im südlichen Rheinland mit 416,2.

+++ 07:24 Lindner negativ getestet +++
Bundesfinanzminister Christian Lindner kann die Quarantäne in den USA verlassen. Er sei mittlerweile ärztlich negativ getestet worden, teilte ein Sprecher in der Nacht mit. "Aufgrund der in Washington geltenden Bestimmungen hat er die Isolation beendet und tritt demnächst die Rückreise an." Lindner werde im Laufe des heutigen Dienstags in Deutschland eintreffen. "Nach einem weiteren PCR-Test hätte er nach Bestätigung des Bundesgesundheitsministeriums dann auch die in Deutschland geltenden Bestimmungen erfüllt, um seine Dienstgeschäfte wieder aufzunehmen." Lindner wird am Mittwoch zur Sitzung des Kabinetts erwartet.

+++ 06:52 Chinas Null-Covid-Politik treibt Ausländer aus der Volksrepublik +++
Chinas strikte Null-Covid-Strategie, die unter anderem zum Lockdown der Wirtschaftsmetropole Shanghai führte, treibt derzeit massenhaft Ausländer aus dem Land. Viele internationale Unternehmen haben Mühe, ihre ausländischen Arbeitskräfte in China zu halten und neue anzuwerben. In einer Umfrage der US-Handelskammer gaben vergangenen Monat mehr als 80 Prozent der Unternehmen an, dass sie aufgrund von Chinas striktem Anti-Corona-Kurs Schwierigkeiten haben, ausländische Arbeitskräfte für den Einsatz in der Volksrepublik zu gewinnen. Seit Beginn der Pandemie reduzierte ein Drittel der Firmen ihre ausländische Belegschaft in China um mindestens zehn Prozent. Die britische Handelskammer sieht die Risiken in China für die Wirtschaft "auf dem höchsten Niveau seit 2020" - damals hatte sich das Coronavirus in den ersten Monaten schnell in China ausgebreitet. Jens Hildebrandt von der deutschen Auslandshandelskammer in Peking warnt, die Lockdown-Maßnahmen würden "langfristig Spuren hinterlassen".

+++ 06:19 NRW sammelt unbenutzte Tests an Schulen wieder ein +++
Unerwartete Rückholaktion: Das Land NRW sammelt nach dem Ende der Testpflicht an den Schulen alle unverbrauchten Corona-Tests wieder ein. Das geht aus einer Email an die Schulen hervor. "Die Rückholung wird in den kommenden Wochen beginnen und einige Zeit in Anspruch nehmen", heißt es in der Email. Die Opposition ist empört. Hintergrund: Nach dem Ende der Osterferien gibt es seit Montag keine Corona-Tests mehr an Schulen. Das hatte für Kritik von mehreren Verbänden und der SPD gesorgt. An manchen Schulen überlegte man unterdessen, die Tests auf freiwilliger Basis fortzuführen - viele weiterführende Schulen haben zum Beispiel noch Schnelltests auf Lager.

+++ 04:27 Inzidenz steigt stark auf über 900 +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist stark auf über 900 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert am Morgen mit 909,1 an. Am Vortag hatte er bei 790,8 gelegen, vor einer Woche bei 669,9. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden liegt demnach bei 136.798, nach 20.084 am Vortag und 22.483 vor einer Woche. Binnen 24 Stunden wurden zudem 304 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:07 Weitere Forderung nach Ende der Pflege-Impfpflicht +++
Die Impfpflicht für das Personal in Kliniken und Pflegeheimen kann nach Ansicht des FDP-Gesundheitsexperten Andrew Ullmann bei einer sehr hohen Impfrate entfallen. Dann könne auf die Fortsetzung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht verzichtet werden, sagte der FDP-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". Diese Impfpflicht sei noch während der Delta-Variante eingeführt worden. "Der Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus war mit dieser Variante noch deutlich höher."

+++ 02:45 Shanghai meldet 52 weitere Tote - Neuinfektionen sinken +++
Shanghai verzeichnet Regierungsangaben zufolge binnen 24 Stunden 52 neue Corona-Todesfälle gegenüber 51 am Vortag. Die Zahl der bestätigten symptomatischen Infektionen fällt auf 1661, tags zuvor waren es 2472. Chinas größte Stadt meldet zudem 15.319 neue asymptomatische Coronavirus-Fälle (Vortag: 16.983). Die Stadt befindet sich seit mehr als drei Wochen im Lockdown.

+++ 22:15 In rund 30 Regionen sind keine Intensivbetten mehr frei +++
Bundesweit sind vier von fünf Intensivbetten aktuell belegt, 1579 davon mit Covid-Patienten. Das geht aus dem DIVI-Register hervor. Dabei gibt es regional Unterschiede bei der Auslastung, wie die Karte von ntv.de zeigt. Etwa 30 Regionen sind momentan komplett ausgelastet:

+++ 20:57 Zahl der Todesfälle auf ähnlichem Niveau wie 2021 +++
Die Zahl der registrierten Todesfälle bewegt sich aktuell auf einem ähnlichem Niveau wie im vergangenen Jahr. Das geht aus den Daten der Länderbehörden hervor, die ntv.de ausgewertet hat.

+++ 20:02 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Knapp 63.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 24.246.077 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 62.804 neue Fälle hinzu. Ein Vergleich mit den Fällen am Montag vor einer Woche ist wenig aussagekräftig, weil am Ostermontag feiertagsbedingt kaum Daten übermittelt wurden. Der Blick auf den Montag vor zwei Wochen zeigt, dass die Infektionszahlen zurückgehen: Am 11. April wurden 17.106 mehr Neuinfektionen gemeldet als heute. Das entspricht einem Rückgang von 21,4 Prozent.

Die Zahl der im Laufe des Tages gemeldeten Todesfälle liegt leicht über dem Niveau von vor zwei Wochen: Sie steigt um 94 auf 134.259. Im Schnitt werden derzeit 193 Todesfälle pro Tag gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 2.569.211 Personen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts gelten aktuell 21.542.607 Menschen als genesen.

+++ 19:38 Rheinland-Pfalz verkürzt Isolation für Infizierte +++
Fünf statt zehn Tagen Isolation nach einer Corona-Infektion: Rheinland-Pfalz ändert nach diversen Lockerungen der Schutzmaßnahmen die Absonderungsverordnung zum 1. Mai. Einzelheiten wird Gesundheitsminister Clemens Hoch von der SPD morgen in Mainz vorstellen.

+++ 18:57 Verfassungsschutz: Rechtsextreme beeinflussen Corona-Demos in Schleswig-Holstein +++
Rechtsextremisten und sogenannte Reichsbürger versuchen in Schleswig-Holstein nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes massiv, Demonstrationen gegen Schutzmaßnahmen zu unterwandern. Insgesamt sei es Extremisten aber nicht gelungen, landesweit diese Veranstaltungen zu prägen, sagt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack von der CDU in Kiel. In Einzelfällen hätten sie es aber sehr wohl geschafft, maßgeblich Einfluss zu nehmen. "Das muss jeder und jede wissen, der oder die sich daran beteiligen will", sagt die Ministerin. "Denn solchen Gruppierungen geht es nicht darum, bei Demonstrationen auf ihre Probleme und Sorgen aufmerksam zu machen. Ihnen geht es um einen Systemwechsel und damit um das Ende unserer demokratischen Regierungsform." Sütterlin-Waack stützt sich auf eine Sonderauswertung des Verfassungsschutzes, der den Angaben zufolge im Februar nicht nur Veranstaltungen begleitete, sondern auch täglich mehrere Tausend Beiträge in Chatgruppen und unterschiedlichen Social-Media-Kanälen gesichtet hatte.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, joh/hek/lve/dpa/AFP/rts

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