Panorama

Innerhalb von 24 Stunden 30 Prozent mehr Corona-Tote in Spanien

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Besonders in der Region Madrid ist die Lage angespannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Spanien fordert das Coronavirus immer mehr Opfer. Allein in der Region Madrid sind mehr als 1000 Menschen bereits gestorben, die Intensivstationen sind am Limit. Die Regierung erwägt offenbar, die landesweite Ausgangssperre zu verlängern.

Im von der Corona-Krise besonders schwer betroffenen Spanien steigt die Zahl Corona-Toten rasant an. Innerhalb von 24 Stunden seien 394 neue Todesfälle registriert worden, teilte die Regierung in Madrid mit. Dies ist ein Anstieg um rund 30 Prozent. Die Zahl der insgesamt bestätigten Infektionsfälle beträgt 28.572.

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Besonders heftig betroffen ist weiter die Region Madrid, wo den amtlichen Angaben zufolge knapp 10.000 Fälle und bereits 1021 Todesopfer verzeichnet wurden. Die Region Madrid funktionierte das Messegelände Ifema am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt in ein provisorisches Krankenhaus mit 5500 Betten um. Dort sollen auch Intensivpatienten betreut werden können.

Die ersten mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten wurden dort am Sonntag in Empfang genommen. Die Intensivstationen einiger Krankenhäuser Madrids sind bereits total überlastet, berichten Medien unter Berufung auf Krankenhaussprecher.

In Spanien herrscht seit einer Woche eine landesweite Ausgangssperre. Sie soll zunächst für 15 Tage gelten. Nach Medienberichten will die Regierung diese aber wegen der dramatischen Lage um zwei Wochen bis zum 12. April verlängern. Diese Maßnahme müsste noch vom Parlament gebilligt werden.

Quelle: ntv.de, ghö/dpa