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Notlandung in Portugal Air-Astana-Maschine gerät außer Kontrolle

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Eine Boeing 777-300 der Swiss International Airlines landet im Morgengrauen sicher - doch nicht immer klappt eine problemlose Landung.

(Foto: Christian Merz)

Bei einem Testflug fallen die Instrumente einer Air-Astana-Maschine aus. Doch der Pilot kann die Notlandung auf der Meer vermeiden. Auch in Sibirien muss ein Flugzeug außerplanmäßig landen.

Eine Maschine der kasachischen Fluglinie Air Astana ist über Portugal in eine dramatische Lage geraten. Nachdem zeitweise eine Notlandung auf dem Meer in Betracht gezogen worden war, landete der Pilot die Maschine aber schließlich auf dem Flughafen von Beja, 150 Kilometer südöstlich von Lissabon, wie portugiesische Medien unter Berufung auf die Flugsicherungsbehörde NAV berichteten.

Der Pilot habe insgesamt drei Mal zur Landung angesetzt, bis er das Flugzeug sicher zu Boden habe bringen können, berichtete die Zeitung "Público". Zwei F-16-Kampfjets hätten die Maschine begleitet. Nach Angaben der Zeitung "Jornal de Notícias" befand sich das Flugzeug nach einer Wartung auf einem Testflug, weshalb keine Passagiere, jedoch sechs Besatzungsmitglieder an Bord waren.

Offenbar waren nach dem Start die Instrumente ausgefallen, wodurch der Pilot zeitweise die Kontrolle über die Maschine des Typs Embraer 190 verlor und in engen Kurven über Portugal kreiste. Er setzte einen Notruf ab, worauf die Militärjets zur Hilfe losgeschickt wurden. In Beja waren Krankenwagen und Feuerwehr vor Ort. Die Crew wurde ärztlich betreut, Verletzte habe es aber nicht gegeben.

Auch in Sibirien im Osten Russlands musste ein Flugzeug mit 282 Menschen an Bord außerplanmäßig landen, da Rauch in der Kabine festgestellt wurde. Die Boeing 777 sei sicher auf der Landesbahn des Flughafens von Irkutsk aufgesetzt, es sei niemand verletzt worden, berichteten russische Medien unter Berufung auf die Behörden und den Flughafen. Die Maschine der Fluggesellschaft Air France war demnach von Paris nach Shanghai in China unterwegs. Weshalb sie landen musste, war zunächst unklar. Techniker sollten die Maschine untersuchen.

Quelle: n-tv.de, lle/dpa

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