Panorama

Ärzte-Service unter 116 117 Andrang auf Corona-Nummer steigt

imago0110511402h.jpg

Die Menschen haben vor allem Fragen rund ums Impfen.

(Foto: imago images/Eibner)

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie baut die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Bereitschaftsdienst-Nummer 116 117 für Anliegen außerhalb der Praxiszeiten aus. Im Januar dieses Jahres steigt die Nachfrage nach Beratung aber noch einmal deutlich an.

Die Corona-Krise führt zu einem deutlich stärkerem Andrang bei der bundesweiten Service-Telefonnummer 116 117 der Kassenärzte. Im Januar und Februar gingen fast 22 Millionen Anrufe ein - und damit schon mehr als im gesamten vergangenen Jahr mit 18 Millionen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitteilte. Dabei drehten sich fast 90 Prozent der Anrufe um das Thema Corona. Bei gut zehn Prozent ging es um Nachfragen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Bei der 116 117 kann man sich auch über Corona-Impfungen informieren. Anrufer werden in den meisten Bundesländern an Call-Center geleitet, die Fragen zum Impfen beantworten und teils auch Termine vermitteln. Daneben gibt es das Internetportal www.116117.de mit einer Übersicht über die je nach Land vorgesehenen Buchungsmöglichkeiten für Termine.

Die ursprüngliche Bereitschaftsdienst-Nummer für Anliegen außerhalb der Praxiszeiten war Anfang 2020 ausgebaut worden - unabhängig von der Corona-Krise. Patienten können bei akuten Anliegen rund um die Uhr eine erste Einschätzung bekommen, beispielsweise wie dringlich sie behandelt werden müssen. Außerdem werden Termine bei Fachärzten, Hausärzten, Kinderärzten und Psychotherapeuten vermittelt.

Quelle: ntv.de, nan/dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.