Panorama

Zwischen Müll verstecktArbeiter entrümpeln Wohnung und stoßen auf skelettierte Leiche

01.02.2026, 03:04 Uhr
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Die tote Frau wird nun obduziert. (Foto: picture alliance / Fabian Sommer/dpa)

Die Polizei lässt eine Wohnung in Nordrhein-Westfalen durchsuchen. Beim Wühlen durch den Unrat helfen Mitarbeiter einer Entrümpelungsfirma. Doch plötzlich stoßen die Dienstleister auf eine verweste Frau.

Bei Entrümpelungsarbeiten in einer Wohnung in Monheim am Rhein (Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen) ist der Leichnam einer älteren Frau gefunden worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten, fand ein Mitarbeiter einer Fachfirma im Zuge der Aufräumarbeiten am Freitag den bereits zum Teil skelettierten Leichnam, der unter Unmengen von Unrat verborgen war. Die Mitarbeiter hätten im Anschluss die Polizei benachrichtigt.

Die Leiche sei bisher nicht identifiziert worden, hieß es weiter. Zur Klärung der Todesursache habe man sie zur Rechtsmedizin gebracht und obduziert. Hierbei ergaben sich Hinweise auf ein Tötungsdelikt.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft steht der Fall in Verbindung mit einem Vorfall im November 2025. Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Monheim bei Düsseldorf hatte sich ein 52-Jähriger durch einen Schuss selbst lebensgefährlich verletzt. Nach Polizeiangaben nutzte der Mann dafür eine Waffe, die er in seiner Wohnung versteckt hatte.

Warum die Polizei die Wohnung nach Beweisen durchsuchte, wollte man aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen. Der 52-Jährige wurde damals von Rettungskräften mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er intensivmedizinisch betreut wurde. Kurz darauf war der Mann an den Folgen seiner Verletzungen verstorben. Seine Wohnung war polizeilich versiegelt worden.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: ntv.de, mpa/dpa

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