Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Auf schwüle Hitze folgen Gewitter und Abkühlung

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Bei dieser Hitze hilft nur eins: Abkühlung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Hitzeschlacht geht in die Verlängerung: Die Temperaturen bleiben hochsommerlich und die Schwüle legt nochmal zu. Zur Wochenmitte dominiert die Sonne, nur gelegentlich brauen sich mal ein paar Gewitter zusammen. Zum Ende der Woche verabschiedet sich die Hitze langsam.

Die neue Wetterwoche hat es in sich und dürfte gleichzeitig den Hitzehöhepunkt des Jahres 2020 markieren. Auch wenn wir in puncto Hitzespitzen mit 38 Grad und mehr wahrscheinlich die höchsten Temperaturen des Jahres schon hinter uns haben, so zeigt sich jetzt immer deutlicher, wie anstrengend eine mehrtägige Hitzewelle ist. Jetzt heißt es umso mehr: Wir sollten uns möglichst schonen und noch einen Gang zurückschalten. Zumal jetzt die Schwüle schrittweise zulegt und kräftige Hitzegewitter nur punktuell für eine Abkühlung sorgen. Auch die Ozonwerte sind zum Teil schon deutlich überschritten worden. Ebenfalls am Limit: Die Waldbrandgefahr, die verbreitet groß bis sehr groß ist, also mit den Stufen 4 bis 5 von 5.

Björn Alexander

Björn Alexander

Erst ab Donnerstag zeichnet sich eine nachhaltige Umstellung der Wetterlage ab. Dann werden die Gewitter häufiger und intensiver und bringen mit ansteigender Unwettergefahr eine nachhaltige Abkühlung. Am Wochenende mit eher wieder normalen Sommerwerten zwischen 21 und knapp 31 Grad und deutlich frischeren Nächten. Hier die Details.

Nacht zum Montag

Ein wenig neidvoll dürfte der Blick in Richtung Bayern gehen. Hier ist die Luft am wenigstens heiß und es kühlt sich auf 17 bis 13 Grad ab, während es ansonsten häufiger tropisch bleibt. Das heißt, Tiefstwerte um beziehungsweise nicht unter 20 Grad. Dabei sind vereinzelt noch Gewitter aktiv. Vor allem im Westen sowie im Osten.

Montag bis Mittwoch

So leid es mir tut: Für viele von uns wird es richtig anstrengend. Denn das Temperaturniveau bleibt hochsommerlich und die Schwüle legt nochmals zu. Die höchsten Temperaturen gibt es weiterhin am Rhein und seinen Nebenflüssen. Spürbar frischer bleibt es nach wie vor an der Küste im Seewind sowie im höheren Bergland. Die Spanne liegt am Montag und Dienstag bei 26 bis 36 Grad. Der Mittwoch bringt uns 25 bis 35 Grad. Dabei dominiert die Sonne und nur gelegentlich brauen sich mal ein paar Hitzegewitter zusammen. Das gilt vor allem über den Bergen im Westen und Südwesten. Dort, wo es kracht, sind auch heftige Gewitter mit lokalen Unwettern nicht auszuschließen.

Donnerstag

Waren es zuvor eher die punktuellen Gewitterherde, so dürfte sich das ab Donnerstag ändern. Ein Gewittertief rückt näher und damit werden die gewittrigen Regengüsse heftiger und häufiger. Teilweise mit hoher Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Gerade vor den Gewittern ist es außerdem sehr schwül bei 24 bis 34 Grad.

Freitag und am Wochenende

Der Trend zum Ende der Hitze ist da. Jedoch sind vorher nach wie vor kräftige Gewitter drin. Am Freitag tendenziell in der Südwesthälfte. Am Samstag eher im Norden und Osten. Und auch der Sonntag verläuft mitunter gewittrig. Die Temperaturen bewegen sich eher in normalen Bereichen zwischen 23 und 33 Grad am Freitag und 21 bis 31 Grad am Samstag. Der Sonntag hat 23 Grad an der Nordsee und bis zu 31 Grad am Oberrhein im Programm.

Quelle: ntv.de

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