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Innerhalb weniger Minuten bringt die spektakuläre Seilbahn 120 Fahrgäste auf einmal von der Talstation zum Gipfel.
Innerhalb weniger Minuten bringt die spektakuläre Seilbahn 120 Fahrgäste auf einmal von der Talstation zum Gipfel.(Foto: picture alliance/dpa)
Donnerstag, 13. September 2018

Seilbahn schwer beschädigt: Bergewagen rast in Zugspitze-Gondel

Nur ein Jahr nach ihrer Eröffnung muss die moderne Seilbahn zur Zugspitze eine Zwangspause einlegen. Grund ist ein heftiger Unfall während einer Übung. Laut Medienberichten könnte die 50 Millionen Euro teure Seilbahn für mehrere Monate stillstehen.

Nach einem Unfall während einer Notfallübung ist die erst Ende vergangenen Jahres eröffnete neue Seilbahn an der Zugspitze so schwer beschädigt worden, dass sie auf unabsehbare Zeit ihren Betrieb einstellen muss. Menschen seien bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden gekommen, teilte die Bayerische Zugspitzbahn in Grainau mit.

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Demnach ereignete sich der Zwischenfall bei einer Bergeübung am Mittwochabend. Bei der Vorbereitung der routinemäßigen Übung sei die Kette eines Hebewerkzeugs gerissen und habe dadurch eine Kettenreaktion ausgelöst. Der Bergewagen sei daraufhin ungebremst in eine unbesetzte Kabine der Seilbahn gerast. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden.

Die Höhe des Sachschadens stand noch nicht fest. Der Unfallhergang müsse noch weiter untersucht werden, daran werde auch der Seilbahnhersteller beteiligt. Nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks könnte die Zwangspause für die Seilbahn Monate dauern.

Derzeit werde darüber gerätselt, wie die noch in der Luft hängende Gondel überhaupt geborgen werden könne. Besucher des höchsten deutschen Berges können die Zugspitze weiter über die Zahnradbahn und die Gletscherbahn erreichen.

Die spektakuläre Seilbahn kann in einer Fahrt 120 Fahrgäste in wenigen Minuten von der Talstation zum Gipfel bringen. Der 50 Millionen Euro teure Bau gilt als technisch herausragend. Bei der Eröffnung hoben die Betreiber noch hervor, die Bauarbeiten ohne Unfall bewältigt zu haben.

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Quelle: n-tv.de