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Überfall auf Geldtransporter Berliner Ermittler suchen silbernen BMW

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Ein Anwohner filmte den Überfall wohl aus seiner Wohnung am Alexanderplatz.

(Foto: dpa)

Nach dem spektakulären Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Berlin fahnden die Ermittler nun auch nach einem silbernen 2er BMW. Der Wagen habe womöglich während der Tat eine Rolle gespielt, so die Polizei. Sicher ist indes, dass die Räuber keine Beute machten.

Drei Tage nach dem spektakulären Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Berlin fahndet die Polizei weiter nach den Tätern und einem silberfarbenen 2er BMW, der laut Mitteilung "eine Rolle bei der Tat gespielt haben könnte". Es seien bisher zahlreiche Hinweise von Zeugen eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Zudem zeigt ein zweieinhalb Minuten langes Video, das die "Bild"-Zeitung veröffentlicht hat, sehr genau einen Teil des Überfalls. Darauf ist zu sehen, dass es sich um mindestens fünf Täter handelt.

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Die maskierten und bewaffneten Männer hatten am Freitagmorgen nahe dem Alexanderplatz den Geldtransporter gestoppt und acht Geldkisten geraubt. Sie gingen allerdings leer aus, weil sie die Beute auf der Flucht wieder verloren. "Einen Teil des Geldes hatten sie noch am Tatort verloren und den anderen Teil in dem verunfallten Fluchtwagen zurückgelassen", so die Polizei in einer Erklärung. Die Ermittler erhoffen sich nun Hinweise von Passanten, die am 19. Oktober "einen silberfarbenen 2er BMW rund um den Tatort" bemerkt haben.

Der veröffentlichte Videofilm wurde wohl aus einer Wohnung direkt am Ort des Überfalls aufgenommen. Beim Start des Films ist der weiße Geldtransporter bereits von zwei dunklen Wagen eingekeilt. Vier schwarz gekleidete und maskierte Männer brechen mit einer Kettensäge und einem hydraulischen Spreizgerät die beiden Hecktüren des Transporters auf. Ein fünfter Mann hält die im Transporter sitzenden Fahrer mit einer Maschinenpistole in Schach. Bei einer Verfolgungsjagd schießen die Räuber auf das Polizeiauto.

Immer wieder spektakuläre Raubüberfalle

Kurz darauf lassen sie in Berlin-Kreuzberg den voll beladenen Wagen mit den Kisten wegen eines platten Vorderreifens stehen. Sie entkommen mit dem zweiten Auto, müssen aber die gesamte Beute aus sieben Kisten im beschädigten Auto zurücklassen. Die Ermittlungen werden von einem Kommissariat für Überfälle sowie - wegen der Schüsse auf die Polizisten - einer Mordkommission geführt. Ob die Räuber zu einer der organisierten Banden in Berlin oder zu einer Gruppierung aus dem Ausland gehören, ist noch völlig unklar.

Seit vielen Jahren verüben verschiedene Täterbanden in Berlin immer wieder spektakuläre Raubtaten. Überfallen wurden etwa ein Pokerturnier in einem Luxushotel, die Uhren- und Schmuckabteilung im Luxuskaufhaus KaDeWe sowie immer wieder Geldtransporter und Juweliere. Verurteilt wurden für manche Taten Mitglieder arabischstämmiger Großfamilien, bei anderen Delikten führten die Spuren zu tschetschenischen Banden in Berlin oder nach Osteuropa.

Quelle: n-tv.de, jug/dpa

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