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Nach all den Jahren hatte das Auto die Hoffnung offenbar aufgegeben und war nicht mehr fahrbereit.
Nach all den Jahren hatte das Auto die Hoffnung offenbar aufgegeben und war nicht mehr fahrbereit.(Foto: picture alliance / dpa)
Freitag, 17. November 2017

Wo hatte ich nochmal geparkt?: Besitzer findet Auto nach 20 Jahren wieder

Einen Parkplatz zu finden, ist manchmal schon eine Kunst. Sich zu merken, wo man das Auto hingestellt hatte, eine noch größere. Einem heute 76-Jährigen können die Behörden nun sagen, wo er seinen PKW vor 20 Jahren geparkt hat.

Das hat wahrscheinlich jeder Autofahrer schon mal erlebt. Irgendwie kann man sich nicht erinnern, wo genau man beim letzten Mal geparkt hat. Meist reicht es dann, die einschlägigen Straßen oder Parkhäuser abzuspazieren und schon hat man das Auto wieder zur Verfügung.

Ein Mann aus Frankfurt hatte nicht so viel Glück und meldete seinen Wagen, einen VW Passat, schließlich als vermisst. Seine Schlussfolgerung: Wenn er das Auto nicht wiederfinden kann, wurde es wohl gestohlen. Das war 1997, also vor 20 Jahren. Inzwischen hatte er das Auto längst abgeschrieben und sich anders beholfen.

Doch nun stellt sich heraus: Das Auto war nie weg. Die "Augsburger Allgemeine" berichtet, der Wagen sei schließlich genau dort gefunden worden, wo der Mann ihn einst abgestellt hatte: in der Tiefgarage eines Industriegebäudes.

Dem Abriss im Wege

Dort stand der PKW 20 Jahre lang und hätte wohl auch weiter dort gestanden, wenn das Gebäude nicht für den Abriss vorbereitet worden wäre. Dabei fiel der mittlerweile schon arg angerostete Wagen auf, die Polizei sah sich das reichlich verstaubte Kennzeichen genauer an und informierte schließlich den inzwischen 76-jährigen Besitzer.

Der ist nun im Besitz eines Oldtimers, allerdings sei der Zustand des Autos nach der langen Standzeit nicht mehr so richtig gut, hieß es von den Behörden. Möglicherweise wandert also das wiedergefundene Schmuckstück direkt in die Schrottpresse. So lautet jedenfalls die dringende Empfehlung der Behörden. Manchmal dauert das mit dem Wiederfinden eben doch zu lange.

Quelle: n-tv.de

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