Panorama

Reaktion auf Trump-Razzia? Bewaffneter will FBI-Büro stürmen und wird erschossen

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Der Mann soll Schüsse aus einer Nagelpistole abgegeben haben, nachdem er erfolglos versucht hatte, in das FBI-Gebäude in Cincinnati einzudringen.

(Foto: AP)

Ein bewaffneter Mann versucht in den USA in ein Gebäude des FBI einzudringen. Bei einem anschließenden Schusswechsel kommt er ums Leben. Die Hintergründe der Tat sind unklar, erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Mann aus Wut über die Razzia auf dem Anwesen von Donald Trump gehandelt haben könnte.

In den USA ist ein bewaffneter Mann nach einem Angriff auf ein Büro der Bundespolizei FBI von Einsatzkräften erschossen worden. Nach Angaben des FBI wollte der Mann in das Büro des Federal Bureau of Investigation in Cincinnati im Bundesstaat Ohio eindringen. "Nach der Aktivierung eines Alarms und dem Eingreifen von bewaffneten FBI-Agenten ist die Person geflohen."

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Nach der Verfolgungsjagd kam es in diesem Gebiet zum Schusswechsel.

(Foto: AP)

Medienberichten zufolge feuerte der Mann eine Nagelpistole ab und zeigte ein halbautomatisches Gewehr, bevor er in einem Auto flüchtete. Nach Angaben der Polizei kam es zu einer Verfolgungsjagd, der Verdächtigte stoppte dann in einem ländlichen Gebiet. "Als das Fahrzeug zum Stillstand kam, gab es einen Schusswechsel zwischen Beamten vor Ort und dem Verdächtigen", sagte ein Polizeisprecher. Polizisten versuchten demnach, den Mann zur Aufgabe zu bewegen, dieser verweigerte das aber. Als er eine Waffe auf die Polizisten gerichtet habe, hätten die Beamten ihn erschossen, sagte der Polizeisprecher. "Er ist vor Ort seinen Verletzungen erlegen."

Medien: Angreifer war auf Trump-Netzwerk aktiv

Die genauen Hintergründe des Angriffs auf das FBI-Büro sind noch unklar. Ermittler prüfen derzeit Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Medienberichten zufolge war der Getötete auf dem vom früheren US-Präsidenten Donald Trump gegründeten Netzwerk "Truth Social" aktiv, von seinem Account aus sei auch ein Angriff auf das FBI angekündigt worden. Die Attacke ereignete sich aber wenige Tage nach einer Razzia des FBI in der Villa von Trump im Bundesstaat Florida. Die Durchsuchung des Anwesens Mar-a-Lago in Palm Beach hat in rechten Kreisen für Wut und Empörung gesorgt. Trump selbst hat die Razzia als politisch motiviert bezeichnet. FBI-Chef Christopher Wray beklagte am Mittwoch Drohungen gegen die Bundespolizei im Zusammenhang mit der Razzia und bezeichnete diese als "verwerflich und gefährlich".

US-Justizminister Merrick Garland betonte am Donnerstag, er habe die Durchsuchung "persönlich genehmigt". Den Grund für die Durchsuchung von Trumps Anwesen am Montagabend nannten die Behörden nicht. Medienberichten zufolge handelte es sich um eine gerichtlich genehmigte Aktion im Zusammenhang mit Dokumenten, die Trump nach dem Ende seiner Präsidentschaft im Januar 2021 vom Weißen Haus nach Mar-a-Lago mitgenommen hatte. Laut Gesetz hätte er alle Dokumente dem Nationalarchiv übergeben müssen.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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