Panorama

27. Dezember als Vorschlag Bischof für jährlichen Corona-Gedenktag

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Fast 80.000 Menschen sind in der Bundesrepublik bisher an den Folgen oder im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Deutschland sind bereits fast 80.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Für die Opfer schlägt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Bätzing einen jährlichen Gedenktag vor. Als Datum kann sich der Geistliche den Start der bundesweiten Impfkampagne vorstellen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, hat einen jährlichen nationalen Gedenktag für die Toten der Corona-Pandemie vorgeschlagen. "Die Frage ist, was kommt, wenn die Pandemie endlich endet. Sie war dann ein Einschnitt in unser aller Leben - und zwar quer durch die Gesellschaft. Ich halte es für sinnvoll, dieser Zeit und der vielen Toten regelmäßig zu gedenken", sagte der Limburger Bischof dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

"Es wäre schön, wenn wir ein Datum finden könnten, das positiv damit verbunden werden kann, wie mit Wissen, Vernunft, Mut und politischer Klugheit der Weg aus einer existenziellen Krise gefunden wurde. Vielleicht wäre solch ein Datum der Tag der ersten Impfung in Deutschland", regte Bätzing an. Bundesweiter Start der Corona-Impfungen war der 27. Dezember, bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag hatte es in einem Seniorenzentrum in Halberstadt in Sachsen-Anhalt erste Impfungen gegeben. Im Seniorenzentrum Krüger bekam die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla die erste Impfung.

Auf Initiative von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gibt es am Sonntag im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie. Vor dem Gedenkakt mit den Spitzen der fünf Verfassungsorgane und Hinterbliebenen wird in der Gedächtniskirche in Berlin ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Dieser wird von Bätzing und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, gehalten.

Fast 80.000 Menschen sind in der Bundesrepublik bisher an den Folgen oder im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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