Panorama

Szene ähnelt Horrorfilm Blut strömt aus Bestattungsfirma

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Sehr viel Blut strömte aus dem Leck und bahnte sich seinen Weg auf die Straße.

(Foto: twitter/@WBRZ News)

Eine dunkle Flüssigkeit, die Bordstein und Straße rot färbt, verwundert die Bewohner einer amerikanischen Stadt. Da sich die Szene vor einem Bestattungsinstitut abspielt, gibt es einen schaurigen Verdacht.

Es ist ein schauriger Anblick, der sich den Bewohnern von Baton Rouge, Hauptstadt des US-Bundesstaats Louisiana, bietet. Vor dem örtlichen Bestattungsunternehmen Greenoaks sickert ein dunkler Fluss über Gras und Bordstein und färbt die Straße rot.

Grund waren Blut und Einbalsamierungs-Flüssigkeit, welche aus einem Vorratsbehälter direkt auf die Straße sickerten, berichtet der britische "Independent". Die rote Flüssigkeit sei von Passanten entdeckt worden, die an dem Bestattungsinstitut vorbeikamen.

Wie die Polizei später erläuterte, kam es aufgrund einer Rohrverstopfung in einem Lagertank zu dem Vorfall. Es dauerte etwa 20 Minuten, bis das Leck repariert wurde. "Unser Abwasserinspektor und unser Umweltspezialist haben vor Ort den Vorfall untersucht", erklärte Adam Smith, ein Beamter der Stadt Baton Rouge, dem Sender WBRZ. "Wir haben festgestellt, dass die Flüssigkeit nicht bis in die Kanalisation gelangte und es rein ein Problem auf dem Privateigentum war."

Smith sagte, dass das Bestattungsunternehmen, das seit Kurzem einen neuen Besitzer hat, über keine Betriebsbewilligung verfügt. So sei ein Angestellter von Greenoaks dabei gefilmt worden, wie er das Blut wegzuwaschen versuchte, bevor Mitarbeiter des Umweltamtes vor Ort eintrafen.

In einer Erklärung gibt die Bestattungsfirma eine "Fehlfunktion" bei einigen seiner Geräte zu, bestätigte aber nicht, dass die ausgeströmte Flüssigkeit Blut enthielt. "Sobald wir es bemerkt haben, konnten wir sofort das Leck stoppen, den Boden reinigen und desinfizieren", wurde in lokalen Medien aus der Erklärung zitiert. Warum sich das Formaldehyd mit Blut mischte, wird nicht erwähnt. Greenoaks entschuldigte sich lediglich bei den Besuchern des naheliegenden Friedhofs für die Unannehmlichkeiten.

Quelle: n-tv.de, dsi

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