Panorama

Entwarnung nach Durchsuchung Bombendrohung gegen Wiener Hofburg

Vor der Wiener Hofburg

Einst Sitz der Habsburger Monarchie, jetzt residiert hier Österreichs Bundespräsident: die Wiener Hofburg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die österreichische Polizei ermittelt wegen einer Bombendrohung gegen die Wiener Hofburg. In dem jahrhundertealten Prachtbau der Habsburger Monarchie residiert mittlerweile der Bundespräsident. Auch er muss das Gebäude verlassen. Dann kommt die Entwarnung.

Wegen einer Bombendrohung sind am Mittwoch Teile der Wiener Hofburg, in der der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen seinen Amtssitz hat, vorübergehend evakuiert worden. Eine Bombe fanden die Einsatzkräfte nicht. "Die Bombendrohung ist per Mail bei der Polizei eingegangen", sagte Polizeisprecher Markus Dittrich der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Das Gelände wurde abgeriegelt und Spürhunde suchten das Präsidialamt sowie das nahegelegene Kanzleramt anderthalb Stunden lang ab. Anschließend wurde Entwarnung gegeben. Geldforderungen oder Drohungen gegen eine Person enthielt die Mail jedoch nicht. Erst am Dienstag war ein mit einer Machete bewaffneter Mann vor der Hofburg festgenommen worden. Einen Zusammenhang schloss die Polizei aber vorerst aus.

Van der Bellen war nach Angaben eines Sprechers des Bundespräsidialamts im Haus und war unmittelbar nach Eingang der Drohung in Sicherheit gebracht worden. Der den Grünen verbundene Van der Bellen ist seit 2016 Präsident. Die Hofburg ist eine beliebte Touristenattraktion und normalerweise gut besucht. Rund 600 Jahre lang war sie das Zentrum der Habsburger Monarchie. Die riesige Anlage beherbergt unter anderem auch die Spanische Hofreitschule. Wegen der Corona-Krise ist der Bereich in der Wiener Innenstadt jedoch seit März menschenleer.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa/AFP

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