Panorama

Auch zur kalten Jahreszeit Bundesbürger lüften deutlich häufiger

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Regelmäßiges Lüften soll das Risiko einer Corona-Infektion verringern.

(Foto: imago images/imagebroker)

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus öffnen viele Bundesbürger vermehrt Fenster und Türen. Neben dem Lüften ist auch das Tragen von Gesichtsmasken in der Bevölkerung hoch im Kurs. Eine Vorsichtsmaßnahme wird aber je nach Alter unterschiedlich wahrgenommen.

Trotz kalter Temperaturen setzen die Einwohner Deutschlands öfter auf Frischluft, um sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken. 82 Prozent der Bev lüften auch im Winter aus Angst vor einer Infektion häufiger. Das ergab eine Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). In allen Altersgruppen gaben etwa vier von fünf Befragten an, häufiger zu lüften.

Darüber hinaus vertrauen die Menschen laut der Umfrage weiterhin vor allem auf Gesichtsmasken, Abstand halten und häufigeres Händewaschen: Die Maskenpflicht befürworten 93 Prozent, bei den Abstandsregeln sind es 96 Prozent. Die Schließung von Schulen und Kitas nach dem Ende der Weihnachtsferien wird von 67 Prozent als angemessen beurteilt - das ist ein Rückgang um vier Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Befragung in der Woche vor Weihnachten.

Bei anderen Maßnahmen unterscheidet sich dagegen das Verhalten der Generationen: etwa bei der Lieferung von Lebensmitteln. "Von den unter 40-Jährigen geben 18 Prozent an, sich häufiger Lebensmittel liefern zu lassen", sagte BfR-Präsident Andreas Hensel laut einer Mitteilung. "In der Altersklasse 60 Jahre und älter nutzen dagegen nur sieben Prozent solche Angebote." Das in Berlin ansässige BfR befragt alle zwei Wochen rund 1000 Menschen zu ihrer Einschätzung der Corona-Pandemie und den Gegenmaßnahmen. Die jüngste Umfrage fand am 5. und 6. Januar 2021 statt.

Quelle: ntv.de, jks/AFP