Panorama
Sonntag, 16. Oktober 2016

Spektakel an der Kieler Förde: Crew testet Segel der "Sailing yacht A"

Wenn die "Sailing yacht A" alle Segel setzt, hat der Wind eine Fläche von einem halben Fußballfeld zu bearbeiten. Spaziergänger an der Förde haben am Morgen die Gelegenheit zu sehen, wie die Crew dies bei dem 143-Meter-Koloss ausprobiert.

Ein russischer Milliardär lässt sich das Schiff ein kleines Vermögen kosten.
Ein russischer Milliardär lässt sich das Schiff ein kleines Vermögen kosten.(Foto: dpa)

Die größte Segelyacht der Welt hat erstmals Segel gesetzt. Die in Kiel gebaute "Sailing yacht A" liegt in der Kieler Förde vor Anker. Nach und nach testete die Besatzung in Sichtweite des Strandes die vollautomatischen Segel des knapp 143 Meter langen Schiffs.

Vom Ufer aus verfolgten bei dichtem Nebel Spaziergänger das Spektakel. Die Masten sind bis zu 90 Meter hoch. Die komplette Segelfläche beträgt mehr als 3700 Quadratmeter. Das entspricht etwa der Hälfte eines Fußballplatzes.

Auftraggeber des keilförmigen Dreimasters mit futuristischem Design ist der russische Milliardär Andrej Melnitschenko. Star-Designer Philippe Starck hat ihn entworfen. Der Neubau verfügt unterhalb der Wasserlinie über eine Panorama-Lounge und neben Beibooten auch über ein eigenes U-Boot.

Nach Expertenschätzung dürfte der Kaufpreis mindestens 200 Millionen Euro betragen. Sogar von 400 Millionen Euro war in Medienberichten die Rede. Offizielle Zahlen gibt es dazu nicht. Bereits seit Anfang Oktober testet die Kieler Werft German Naval Yards ihren Neubau in der Ostsee. Die Firma äußert sich zu den Probefahrten aber nicht.

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Quelle: n-tv.de