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Mit dem Schrecken davongekommen Däne überlebt Krokodil-Angriff in Australien

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Süßwasserkrokodile (im Bild) sind weniger gefährlich als ihre größeren Salzwasser-Artgenossen.

imago stock&people

Für besonders spektakuläre Nahaufnahmen eines Krokodils, nähert sich ein 27-jähriger Tourist in Australien dem gefährlichen Tier bis auf wenige Meter. Doch am Ufer rutscht er plötzlich ab und fällt auf den Rücken des Reptils.

Ein dänischer Rucksacktourist hat im Norden Australiens den selbst verschuldeten Angriff eines Krokodils überlebt. Johnny Bonde war nach eigenen Angaben am See Kununurra, als er ein Krokodil im Wasser entdeckte, berichtete die Zeitung "The West Australian". Er habe sich ans Ufer gehockt, um Nahaufnahmen von dem Reptil zu machen, erzählte der 27-Jährige. Dabei sei er abgerutscht, gestolpert und direkt auf dem Rücken des etwa 2,50 Meter langen Tieres gelandet.

"Es hat mich ganz ordentlich gepackt und ein bisschen herumgeschüttelt", berichtete er. "Das Wasser spritzte, und ich fühlte einen Schmerz im Arm." Es sei aber nicht "so schlimm" gewesen, erzählte der Tourist. "Ich war mehr erschrocken als alles andere." Bonde erlitt tiefe Wunden am rechten Arm und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Der Zeitung "The Sunday Times" aus Perth sagte der Däne, der Angriff des Tieres sei seine eigene Dummheit gewesen. "Wenn sich jemand in der Nacht auf mich stürzen würde, würde ich auch sauer werden." In Australien gibt es Süß- und Salzwasserkrokodile. Bonde hatte Glück, dass er an eines der kleineren Süßwasserkrokodile geriet. Die gefürchteten Salzwasserkrokodile können bis zu sieben Meter lang und eine Tonne schwer werden.

Quelle: n-tv.de, sro/AFP

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