Panorama

Hochwasser in SalzburgDeutsche Familie in Höhle eingesperrt

05.08.2016, 20:17 Uhr
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Eingeschlossene Wanderer sind in der Lamprechtshöhle keine Seltenheit. 2013 saßen gleich 27 mehrere Stunden darin fest. (Foto: picture alliance / dpa)

Mehrere Wanderer und ein Hund erkunden bei Salzburg die Lamprechtshöhle, als sie vom Hochwasser eingeschlossen werden. Erst nach mehreren Stunden kommen sie wieder frei. Die Höhle ist allerdings auf solche Fälle vorbereitet.

Fünf deutsche Wanderer sind wegen Hochwassers am Nachmittag in Salzburg in einer Höhle eingeschlossen gewesen. Die Familie mitsamt Hund habe mit zwei niederländischen Touristen die Lamprechtshöhle bei Lofer besucht, als das Hochwasser ein Verlassen unmöglich machte, teilte die Polizei mit. Erst nach drei Stunden konnten sie die Höhle wieder verlassen.

Obwohl die Rettungskräfte keinen Kontakt zu den Wanderern hatten, versicherten sie: Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Dank einer Steigung im Inneren der Höhle könne das Wasser die Menschen nicht erreichen. Nachdem die Urlauber die Höhle wieder verlassen konnten, teilte ein Rot-Kreuz-Mitarbeiter mit, sie seien lediglich leicht unterkühlt. Auch der Hund sei wohlbehalten aus der Höhle befreit worden.

Immer wieder sorgt Starkregen in der Höhle für ähnliche Zwischenfälle. 2013 waren gleich 27 Menschen mehrere Stunden darin eingeschlossen. Vorsorglich ist deswegen auch eine Notunterkunft mit Decken und einem Telefon eingerichtet worden.

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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