Panorama

Bewaffneter Raubüberfall Deutsche Lehrerin in Guatemala erschossen

Die 60-Jährige wurde laut ihrem Ehemann zuerst ausgeraubt und dann erschossen.

Die 60-Jährige wurde laut ihrem Ehemann zuerst ausgeraubt und dann erschossen.

(Foto: AP)

Zwei Täter auf Motorrädern sollen eine 60-jährige Deutsche durch das offene Autofenster beraubt und anschließend erschossen haben. Laut Medienbericht unterrichtete sie an der Deutschen Schule Guatemala. Ihr Ehemann blieb unverletzt.

In Guatemala ist eine deutsche Frau getötet worden. Sie sei bei einem bewaffneten Angriff ums Leben gekommen, teilte der Sprecher der Verkehrspolizei von Guatemala-Stadt, Amilcar Montejo, auf Youtube mit. Bei dem Opfer handle es sich um eine deutsche Staatsbürgerin im Alter von etwa 60 Jahren. Die Frau wurde in einem Auto erschossen, teilt die freiwillige Feuerwehr per Twitter mit. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht genannt. Die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes teilte mit, die Staatsanwaltschaft für Femizide habe die Ermittlungen übernommen.

Der Fernsehsender Canal Antigua berichtete, die getötete Frau habe seit drei Jahren an der Deutschen Schule Guatemala unterrichtet - ebenso wie ihr Ehemann. Dieser sei bei dem Vorfall unverletzt geblieben. Unter Berufung auf ihn hieß es, zwei dunkel bekleidete Personen auf einem Motorrad hätten es ausgenutzt, dass das Fenster der Frau offen war. Sie hätten sie ausgeraubt und dann erschossen.

In dem Stadtteil der guatemaltekischen Hauptstadt, La Reformita, gab es nach einem Bericht der Zeitung "Prensa Libre" zuletzt eine Reihe von Raubüberfällen durch Bewaffnete auf Motorrädern. Ende Oktober war es im benachbarten Mexiko zu einer Schießerei zwischen Drogenbanden gekommen. Dabei wurden eine deutsche und eine indische Touristin getötet.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa

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