Suchaktion im Norden NeuseelandsDeutsche verschwindet bei Wanderausflug

Der EgmontNationalpark in Neuseeland ist ein beliebtes Wanderziel. Auch zwei junge Frauen aus Deutschland wollen sich das Naturerlebnis nicht entgehen lassen. Als sie einen Ausflug machen, verschwindet eine der beiden.
In Neuseeland ist eine deutsche Urlauberin verschollen. Die 19-Jährige verschwand nach Angaben der Polizei im Egmont-Nationalpark auf der neuseeländischen Nordinsel. Demnach hielt sie sich dort mit einer Freundin auf, um am Fuß des 2518 Meter hohen Vulkans Mount Taranaki zu wandern.
Wie die Polizei weiter berichtet, gab es am Montagmorgen gegen zehn Uhr das letzte Lebenszeichen der Vermissten, als sie von Kameras am Parkplatz des Besucherzentrums Mount Egmont aufgenommen wurde. Dort hätten sich die jungen Frauen getrennt, weil die Freundin der Vermissten sich den Taranaki habe genauer ansehen wollen, hieß es. Als die Freundin zurück zum Parkplatz gekommen sei, sei die 19-Jährige nicht mehr am gemeinsamen Auto gewesen.
Die anschließende Suchaktion, bei der auch ein Helikopter zum Einsatz kam, brachte zunächst keinen Erfolg. Inzwischen bestätigte die Polizei, dass sich die Vermisste auf einen der umliegenden Wanderwege im Nationalpark begeben hat. Dies belegten Spuren. Seit dem Morgen läuft eine zweite umfangreichere Suchaktion, an der auch ein Team des neuseeländischen Such- und Rettungsdienstes teilnimmt.
Die Polizei rief alle Wanderer in dem Nationalpark dazu auf, sich für Zeugenbefragungen zu melden. Zur Identität der Urlauberin machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben. Der 1900 gegründete Egmont National Park ist der zweitälteste Nationalpark in Neuseeland. Der Inselstaat im südlichen Pazifik wird pro Jahr von etwa 100.000 deutschen Touristen besucht.