Panorama

56-Jährigem droht Todesstrafe Deutscher auf Bali festgenommen

pixel.jpg

Der Peruaner Jorge G. (l) und der deutsche Frank Z. nach einer Pressekonferenz der indonesischen Polizei.

(Foto: AP)

Auf Bali nimmt die Polizei einen deutschen Staatsbürger fest. Die Behörden der Urlaubsinsel werfen dem Mann vor, im großen Stil Drogen geschmuggelt zu haben. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, könnte er hingerichtet werden.

Auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind nach Behördenangaben fünf Ausländer wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels festgenommen worden, darunter ein Deutscher. Die Festnahmen erfolgten demnach zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den vergangenen Tagen. Dem Deutschen sowie einem Peruaner könnte unter den strengen Drogen-Gesetzen Indonesiens die Todesstrafe drohen.

Bei dem aus Bangkok auf Bali eingetroffenen 56-jährigen Deutschen seien mehr als zwei Kilogramm Haschisch im Gepäck entdeckt worden, erklärten die Behörden. Bei einer solchen Menge ist die Todesstrafe in dem südostasiatischen Land möglich. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Fall.

Bei dem 44 Jahre alten Peruaner wurden der örtlichen Grenzschutzbehörde zufolge mehr als vier Kilogramm Kokain gefunden. Die Drogen habe er "im Inneren seines Gepäcks versteckt". Festgenommen wurden überdies ein Chinese, ein Malaysier sowie ein Brite. Der Brite hatte den Angaben zufolge ein Paket aus Thailand mit rund 30 Gramm Cannabis-Öl erhalten.

Der muslimische Inselstaat geht hart gegen Drogenschmuggel vor. Dutzende Ausländer warten derzeit in den Gefängnissen des Landes auf ihre Hinrichtung.

Quelle: n-tv.de, jpe/AFP

Mehr zum Thema