Panorama

Achtjähriger unter den Toten Drei Menschen sterben bei Erdbeben auf Bali

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Durch das Beben wurden mehrere Häuser zerstört.

(Foto: imago images/Xinhua)

Im Urlaubsparadies Bali bebt am Morgen die Erde. Mehrere Häuser stürzen auf der indonesischen Insel ein. Es gibt Tote und Verletzte zu beklagen. Darunter ist auch ein Kind.

Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Bali sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Sieben weitere wurden schwer verletzt, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben der Zivilschutzbehörden stürzten bei dem Erdstoß der Stärke 4,8 am frühen Samstagmorgen in den Bezirken Karangasem und Bangli mehrere Häuser ein. Eine Fernstraße wurde von einem Erdrutsch blockiert.

Unter den Toten ist auch ein achtjähriger Junge. Er wurde zusammen mit einem anderen Opfer in Bangli von einem Erdrutsch verschüttet. "Wir haben die ganze Gegend abgesucht, und wir rechnen nicht damit, dass die Zahl der Toten weiter steigt", sagte der Chef des Zivilschutzes der Provinz, Gede Darmada.

Das Zentrum des Bebens lag nordwestlich von Karangasem in einer Tiefe von zehn Kilometern. Die indonesische Regierung hatte am Donnerstag Bali wieder für Touristen aus 19 Ländern geöffnet, Deutschland gehört nicht dazu. Die örtlichen Behörden erwarten aber erst im nächsten Monat wieder größere Besucherzahlen, da die ausländischen Fluggesellschaften vorher keine Slots beantragt hätten.

In Indonesien gibt es immer wieder heftige Erdbeben. Der südostasiatische Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo sich mehrere Erdplatten treffen und die seismische Aktivität besonders hoch ist. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Erdbeben vor der Küste Sumatras eine Reihe von verheerenden Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans ausgelöst. Insgesamt 220.000 Menschen starben, darunter 170.000 in Indonesien.

Quelle: ntv.de, hul/dpa/AFP

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