Panorama

Sturz in FlussDreijähriger stirbt nach Unglück bei Kita-Ausflug

23.03.2026, 22:25 Uhr
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Blick auf ein Gelände an der Sieg in Siegen-Eiserfeld. (Foto: picture alliance/dpa/Berthold Stamm)

Ein Kindergartenkind fällt vor sechs Tagen beim Spielen in Siegen in einen Fluss. Seine Betreuer bemerken sein Fehlen erst später und finden es schließlich treibend im Wasser. Im Krankenhaus kämpft der dreijährige Junge um sein Leben. Nun gibt es eine traurige Gewissheit.

Ein dreijähriger Junge ist sechs Tage nach einem Sturz in einen Fluss bei einem Kindergartenausflug bei Siegen gestorben. Er starb laut Mitteilung der Polizei in den frühen Nachmittagsstunden im Krankenhaus. Die Beamten gehen bislang von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf eine Straftat liegen demnach bisher nicht vor. Die Ermittlungen zu den Geschehensabläufen liefen weiter, wie die Behörde mitteilte.

Der Junge hatte bisherigen Angaben zufolge am Dienstagmittag mit seiner Kita-Gruppe nahe der Sieg gespielt. Insgesamt acht Aufsichtspersonen begleiteten die 46 Kinder, wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Träger der Einrichtung berichtet hatte. Als auffiel, dass der Dreijährige fehlte, wurde er gesucht und von den Betreuern nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in einer Art natürlichen Flussbecken in der Sieg treibend entdeckt. Die Betreuer bargen das Kind, Rettungskräfte reanimierten den Jungen. Seither kämpfte er im Krankenhaus ums Überleben.

Der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein reagierte betroffen auf die Todesnachricht: "Wir sind tief erschüttert und unendlich traurig", teilte dessen Vorstand Martin Horchler mit. In diesen schweren Stunden sei man in Gedanken bei der Familie und den Angehörigen. Auch sei es wichtig, für die Mitarbeitenden im Team da zu sein und ihnen Halt zu geben, betonte er.

Bereits nach dem Vorfall hatte sich der Kreisverband des DRK erschüttert gezeigt. "Das Team steht unter Schock", sagte Vorstand Martin Horchler laut einer Mitteilung. "Wir werden alles tun, um zur Aufklärung der Geschehnisse beizutragen".

Quelle: ntv.de, gut/dpa

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