Panorama

Häufige Probleme Drohnen irritieren deutsche Flughäfen

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Im Jahr 2019 gab es bereits 17 Drohnenzwischenfälle auf Flughäfen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Immer wieder kommt es auf deutschen Flughäfen zu Zwischenfällen mit Drohnen. Die bisher mehr als ein Dutzend Vorfälle in diesem Jahr zeigen, dass es viele Schwierigkeiten gibt. Ende März musste sogar der Flugbetrieb in Frankfurt wegen eines Objektes unterbrochen werden.

An deutschen Flughäfen hat es in den ersten drei Monaten dieses Jahres 17 Vorfälle mit Drohnen gegeben. Dies geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine FDP-Anfrage hervor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Demnach sind von Januar bis Ende März 17 Drohnen durch Piloten oder Fluglotsen gesichtet worden.

Ende März sei es wegen einer Drohne in der Luft am Frankfurter Flughafen zu einer Unterbrechung des Flugbetriebs von circa 30 Minuten gekommen. Im vergangenen Jahr seien 125 solcher Fälle gemeldet worden, berichtet das RND nach Zahlen der Deutschen Flugsicherung.

"Bis jetzt sind Flughäfen auf Drohnensichtungen durch Piloten oder Fluglotsen angewiesen. Das reicht nicht aus", sagte FDP-Verkehrspolitiker Bernd Reuther. Die Bundesregierung müsse sich dringend mit der Drohnenabwehr an Flughäfen beschäftigen und das nötige Know-how der Polizei zur Verfügung stellen. "Ansonsten werden sich Unterbrechungen im Flugbetrieb häufen."

In Deutschland sind Drohnenflüge über sensiblem Gelände wie dem Start- und Landebereich an Flughäfen verboten - genauso wie etwa auch über Menschenmengen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Behörden, Bundesstraßen oder Bahnanlagen. Das Drohnen-Problem kennen aber nicht nur die deutschen Flughäfen. So kam es in der Vergangenheit an den Londoner Airports Heathrow und Gatwick zu längeren Sperrungen, weil Drohnen sich über dem Flughafengelände befanden.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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