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"Verbuggt" schafft es nicht "Ehrenmann" ist Jugendwort des Jahres

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"Ehrenmann/Ehrenfrau" ist der Nachfolger von "I bims".

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Für manche ist es nur eine Werbeaktion eines Verlags, für andere ein Abbild der aktuellen Jugendsprache: Eine Jury kürt den Begriff "Ehrenmann/Ehrenfrau" zum Jugendwort des Jahres 2018. Im Online-Voting liegt aber ein anderes Wort vorn.

Eine Jury kürt den Begriff "Ehrenmann/Ehrenfrau" zum Jugendwort des Jahres 2018 und damit zum Nachfolger von "I bims". Ein "Ehrenmann" ist jemand, der etwas Besonderes für einen anderen tut. Der Juror und Literaturwissenschaftler Oliver Bach erklärte, die Jugend habe die Wortschöpfung aus einer früheren Zeit und "einem anderen gesellschaftlichen Kontext" wiederentdeckt.

Die Jury besteht in diesem Jahr unter anderem aus Journalisten, Bloggern, Schülern und einem Polizeikommissar aus Berlin-Kreuzberg. Der in der Jury sitzende Youtuber Fabian Grischkat betonte, das Jugendwort setze "in Zeiten von Hass und Hetze ein positives Zeichen". Jeder, der eine gute Tat vollbringe, sei damit gemeint. Zum elften Mal wählt der Langenscheidt-Verlag das Jugendwort des Jahres. Die jährliche Wahl ist eine Werbeaktion des Unternehmens. Zuvor gab es auch ein Online-Voting, bei dem die Bevölkerung mitmachen konnte.

30 Begriffe zur Auswahl

Seit Ende August standen in einer Online-Abstimmung 30 Begriffe zur Auswahl, die zeigen sollen, wie Jugendliche heute reden: darunter "Lauch", ein anderes Wort für Trottel.  Der Favorit der Online-Teilnehmer ist allerdings "verbuggt" - für etwas, das voller Fehler ist.

Dahinter folgte "Glucose-haltig", als Synonym für süß. 1,5 Millionen Stimmen wurden abgegeben. In Anspielung auf den Rückzug der FDP und ihres Vorsitzenden Christian Lindner aus einer möglichen Koalition mit der CDU und den Grünen nach der Bundestagswahl 2017 stand auch "lindnern" zur Wahl: also lieber etwas gar nicht zu machen als etwas schlecht zu machen.

2017 gewann der Ausdruck "I bims", ein Synonym für "Ich bin" und "Ich bin's". In der vorangegangen Online-Abstimmung hatte "Geht fit", als Bezeichnung für etwas, das klar geht, an der Spitze gestanden. Seit 2008 wird jährlich ein Jugendwort bestimmt. Dabei wird häufig diskutiert, ob das gewählte Wort wirklich dem Sprachgebrauch von Jugendlichen entspricht.

Quelle: n-tv.de, sgu/AFP/dpa

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