Panorama

Kind lebensgefährlich verletzt Einfamilienhaus in Berlin eingestürzt

Um kurz nach 21 Uhr hören Anwohner in Berlin-Spandau einen lauten Knall - und plötzlich ist dort, wo eben noch das Nachbarshaus stand, nur noch ein Trümmerfeld. Laut Medienberichten gibt es einen Verdacht, was das Haus zum Einstürzen brachte.

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Obwohl die Feuerwehr nicht davon ausgeht, dass weitere Menschen verschüttet wurden, sucht sie die Unglücksstelle mit Spürhunden nach weiteren Personen ab.

(Foto: dpa)

Dass hier vor kurzem noch ein Einfamilienhaus stand, lässt sich anhand der Bilder von der Unglücksstelle nur erahnen: In Berlin-Spandau ist am Montagabend ein Haus komplett in sich zusammen gesackt, durch umherfliegende Trümmerteile wurden auch angrenzende Häuser beschädigt. Die Feuerwehr konnte zwei Erwachsene und zwei Kinder aus den Trümmern retten - doch der fünfjähriger Sohn der Familie erlitt laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen. Ein sieben Jahre alter Sohn und die Eltern im Alter von 40 und 47 Jahren wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 75 Einsatzkräften und Rettungshunden am Unglücksort.

Bei Tageslicht will die Polizei nach der Ursache für das Unglück suchen. Nach Angaben der "B.Z." soll eine Gasexplosion das zweistöckige Haus zum Einstürzen gebracht haben, ein Nachbar berichtet von einem lauten Knall gegen 21.15 Uhr, der wie eine Bombe geklungen habe. Die Behörden bestätigen das aber nicht. 

Quelle: n-tv.de, ftü/dpa