Panorama

Tsunami-Gefahr vorüber Erdbeben erschüttert Papua-Neuguinea

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Aufgrund seiner geografischen Lage auf dem Pazifischen Feuerring ereignen sich in dem Inselstaat viele Erdbeben.

(Foto: imago stock&people)

Wieder ereignet sich im Inselstaat Papua-Neuguinea ein Erdbeben. Tsunami und Nachbeben drohen wohl nicht mehr, nun gilt es die abgelegenen Gebiete des Inselstaates zu erreichen, um mögliche Schäden zu untersuchen.

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat den Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Eine zunächst ausgerufene Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. Allerdings liegen die Gebiete, die betroffen sein könnten, in abgelegenen Regionen.

Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 162 Kilometer von der Stadt Rabaul entfernt in 35 Kilometern Tiefe. Es folgten zwei Nachbeben mit einer Stärke von 5,3 und 5,1. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab zunächst eine Warnung heraus. Demnach könnten "gefährliche" Wellen von bis zu einem Meter Höhe die Küste treffen. Später erklärte das Warnzentrum, die Gefahr sei vorüber.

Papua-Neuguinea war erst Ende Februar von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 getroffen worden. Dabei kamen mindestens 125 Menschen ums Leben. Mehr als 500 wurden verletzt. Mehr als 17.000 mussten in Notunterkünfte gebracht werden.

Der Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem mehrere Erdplatten aufeinanderstoßen. Immer wieder kommt es dort deshalb zu Erdbeben. Viele Gebiete in dem Pazifikstaat sind zudem abgelegen und nur schwer zugänglich. Deswegen kann es Tage dauern, bis Behörden oder Hilfsorganisationen von Zerstörungen erfahren.

Quelle: ntv.de, lou/AFP