Panorama

Deutsche außen vorEs gibt noch Lose für den 100-Euro-Picasso

13.04.2026, 10:47 Uhr
00:00 / 02:32
The-Head-of-a-Woman-by-Pablo-Picasso-painted-in-1941-is-presented-in-Paris-Friday-April-10-2026-where-the-draw-will-be-handled-by-auction-house-Christie-s-next-week
Das ist das Bild, das es zu gewinnen gibt. (Foto: AP)

Schon zweimal wurden Werke von Picasso bei der Aktion "1 Picasso für 100 Euro" verlost. Nun gibt es wieder die Chance, sich ein Werk des berühmten Spaniers ins Wohnzimmer zu hängen. Nur von Deutschland aus wird es schwierig.

Bis morgen haben Interessierte noch die Chance, in den Besitz eines Picassos zu gelangen. Denn bei einer Tombola in Frankreich kann man für 100 Euro ein Porträt von Pablo Picasso gewinnen.

Picasso malte das Gouache-auf-Papier-Gemälde "Tête de Femme" (Frauenkopf) im Jahr 1941. Es wird ab dem heutigen Montag im Auktionshaus Christie's in Paris ausgestellt, die Ziehung findet dort am Dienstag um 18 Uhr statt. Von dem Erlös geht eine Million Euro an die Opera Gallery, ein internationales Kunsthaus, dem das Gemälde gehört. Der Großteil des Erlöses kommt jedoch Frankreichs größter Alzheimer-Forschungsstiftung zugute.

Probleme von Deutschland aus

Laut der Online-Verkaufsplattform der Verlosungsorganisatoren ist die Anzahl der Lose auf 120.000 begrenzt, was bedeutet, dass die Ziehung zwölf Millionen Euro einbringen könnte, wenn alle Lose verkauft werden. Das ist offenbar jedoch noch nicht der Fall.

Am Montagmorgen war es noch möglich, Lose zu erwerben. Allerdings nicht von Deutschland aus, weil es Schwierigkeiten mit der Glücksspielbehörde der Länder gibt. Die Organisatoren arbeiten nach eigenen Angaben daran, eine rechtliche Lösung für die Probleme zu finden.

Bei der ersten Verlosung "1 Picasso für 100 Euro" im Jahr 2013 gewann ein Feuerwehrmann in Pennsylvania das Gemälde "Mann mit Opernhut", das der spanische Meister 1914 während seiner kubistischen Periode malte. Ein zweites Picasso-Gemälde, das Ölgemälde "Nature Morte", wurde 2020 verlost und ging an eine Buchhalterin in Italien. Ihr Sohn hatte ihr das Los als Weihnachtsgeschenk gekauft.

Die beiden früheren Verlosungen haben den Organisatoren zufolge mehr als zehn Millionen Euro eingebracht. 2013 wurde sie zur Rettung der antiken Stadt Tyros im Südlibanon verwendet, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Von der Verlosung 2020 profitierten etwa 200.000 Menschen in Kamerun, Madagaskar und Marokko, deren Brunnen und sanitäre Einrichtungen saniert wurden.

Quelle: ntv.de, sba

FrankreichPablo PicassoGlücksspiel