Panorama

153 Meter ohne Seil Extremkletterer erklimmt Frankfurts "Skyper"

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Der 57-jährige Robert klettert ohne Netz und doppelten Boden.

(Foto: REUTERS)

In nur rund 20 Minuten klettert der Franzose Alain Robert ohne Absicherung auf das 153 Meter hohe "Skyper"-Gebäude in Frankfurts Bankenviertel. Als der "Spiderman" unversehrt wieder unten ankommt, erwarten ihn jedoch nicht nur staunende Passanten.

Der Extremkletterer Alain Robert hat mit einem waghalsigen Aufstieg im Frankfurter Bankenviertel für Aufregung gesorgt. Der französische Freeclimber hangelte sich am Vormittag am 153 Meter hohen Hochhaus "Skyper" hoch. Anschließend kletterte er die Fassade wieder hinunter. Unten angekommen nahm die Polizei den 57-Jährigen in Empfang.

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Am Boden wartete Ärger auf den Franzosen.

(Foto: REUTERS)

Bei der Kletteraktion handele es sich um eine Ordnungswidrigkeit, wie die Polizei mitteilte. Außerdem werde geprüft, ob sich der Kletterer wegen Hausfriedensbruchs verantworten müsse. Das Gebäude blieb ersten Erkenntnissen zufolge unbeschädigt. Laut Zeugen brauchte der Franzose etwa 20 Minuten für den Aufstieg.

Robert, der wegen seiner Kletterei auch im Guinness-Buch der Rekorde steht, wurde bereits in verschiedenen Städten der Welt festgenommen. Trotzdem lässt er sich von seinen Klettertouren nicht abbringen.

Zu Beginn des Jahres hatte der als "Spiderman" bekanntgewordene Fassadenkletterer einen Ausflug auf eines der höchsten Gebäude der philippinischen Hauptstadt Manila gewagt. Zuletzt verband Robert mit seinen Kletteraktionen auch politische Botschaften. Als er im August an einem Hochhaus in Hongkong hochgeklettert war, entrollte er an der Fassade ein "Friedensbanner". In Frankfurt verzichtete er offensichtlich auf politische Demonstrationen.

Quelle: n-tv.de, jog/AFP/dpa

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