Panorama

Frau bei Berlin vergewaltigt Fiel Joggerin in die Hände eines Serientäters?

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In der Nähe des Panzerdenkmals in Kleinmachnow soll sich die Vergewaltigung abgespielt haben.

(Foto: imago/Philip Schilf)

Am Wochenende wird eine 27 Jahre alte Frau bei Berlin von einem Unbekannten über mehrere Stunden vergewaltigt. Noch immer fehlt von dem Täter jede Spur. Die Polizei prüft nun Verbindungen zu ähnlichen Fällen in der Umgebung.

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Joggerin in einem Waldgebiet bei Berlin, prüft die Polizei derzeit Verbindungen zu anderen Fällen in der Gegend. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ermittelt das Berliner Landeskriminalamt (LKA) schon seit Wochen wegen einer Serie von Vergewaltigungen und Sexualdelikten im Villenviertel Wannsee. Demnach gab es im Juni drei Vergewaltigungen oder versuchte Vergewaltigungen in dem Stadtteil.

Nach Angaben der Polizei hatte ein unbekannter Mann am Sonntagabend die Joggerin in einem Waldstück der brandenburgischen Gemeinde Kleinmachnow in ein Gebüsch gezerrt und über mehrere Stunden vergewaltigt. Laut der "Bild"-Zeitung soll der Mann der 27-Jährigen während der Tat gesagt haben, dass er sie schon seit längerer Zeit beobachte. Später bot die Joggerin dem Täter zum Schein an, sich am folgenden Tag am Bahnhof Wannsee wiederzutreffen. Daraufhin ließ der Täter die Frau ziehen.

Die 27-Jährige erlitt nach Informationen der "Bild"-Zeitung eine stark blutende Platzwunde und mehrere Hämatome und Schürfwunden am Körper. Außerdem innere Verletzungen, die typisch für eine Vergewaltigung sind. Eine eingeleitete Großfahndung der Polizei blieb ebenso erfolglos wie die Observierung des Bahnhofs Wannsee am folgenden Tag.

Der Tatort der Vergewaltigung liegt in der Nähe des Panzerdenkmals an der Berliner Stadtgrenze zu den Bezirken Zehlendorf und Wannsee. Im Fall der Sexualdelikte in Wannsee ist unbekannt, ob die Ermittler einen oder mehrere Täter dafür verantwortlich machen. Die Berliner Polizei teilte gegenüber der "Bild"-Zeitung lediglich mit, man stehe "im Austausch mit den Brandenburger Kollegen im jüngsten Fall von Kleinmachnow, um Zusammenhänge zu überprüfen".

Mittlerweile prüft die Brandenburger Polizei auch einen Zusammenhang zu einem sexuellen Übergriff auf zwei 14-jährige Mädchen an einer Bushaltestelle in Stahnsdorf vorige Woche. Die Gemeinde liegt rund drei Kilometer von Kleinmachnow entfernt. Der Täter soll rot gefärbte Haare und mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Eine ähnliche Täterbeschreibung gab auch die vergewaltigte Joggerin ab. Ihr zufolge hatte der etwa 25 Jahre alte leicht gebräunte Mann braune Augen und braune Haare, die zum Teil orange eingefärbt waren. Zudem sprach er ebenfalls mit osteuropäischem Akzent.

Quelle: ntv.de, jpe