Panorama

Bei Landung verunglückt Flugzeug in Alaska stürzt beinahe ins Meer

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Örtliche Medien zitieren Augenzeugen, denen zufolge das Flugzeug starken Rückenwind hatte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im US-Bundesstaat Alaska setzt ein Flugzeug beim Landeversuch auf und rollt über das Ende der Piste hinaus. Die Maschine mit 42 Menschen an Bord hängt mit der Nase fast im Wasser. Während die Behörden die Ermittlungen aufnehmen, geben Augenzeugen erste Hinweise auf die mögliche Unfallursache.

Ein Flugzeug mit 42 Menschen an Bord ist im US-Bundesstaat Alaska bei der Landung verunglückt und beinahe ins Meer gestürzt. Zwei Passagiere wurden bei dem Unfall am Donnerstagabend in der Stadt Unalaska auf einer Insel an der Beringsee schwer verletzt, zehn weitere wurden ärztlich behandelt, wie die Fluglinie PenAir örtlichen Medien mitteilte.

PenAir führte den Linienflug 3296 im Auftrag der Fluggesellschaft Alaska Airlines durch. Die Maschine, die aus dem rund 1300 Kilometer entfernten Anchorage kam, setzte demnach beim zweiten Landeversuch auf und rollte dann über das Ende der Piste hinaus. Bilder zeigten das Flugzeug am Abend über einer Küstenböschung hängend, die Nase fast im Wasser. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Örtliche Medien zitierten Augenzeugen, denen zufolge das Flugzeug starken Rückenwind hatte. Die zuständigen Behörden kündigten Ermittlungen zur Unfallursache an. Unter den 39 Fluggästen war auch das Schwimmteam einer Schule vom Festland Alaskas. Die Schüler und ihre Begleiter blieben den Angaben zufolge unverletzt.

Quelle: ntv.de, jki/dpa