Panorama

Keine Angaben zu Todesursache Franzose in US-Gewahrsam gestorben

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Verlauf der Grenze zwischen den USA und Mexiko (Archivbild).

(Foto: picture alliance/dpa)

Wiederholt sterben Menschen im Gewahrsam der Einwanderungsbehörden der USA. In dieser Wochen verliert ein 40-jähriger französischer Staatsbürger sein Leben. Unklar ist, warum er überhaupt festgenommen wurde.

Ein französischer Staatsbürger ist im Gewahrsam von US-Einwanderungsbeamten verstorben. Der 40-Jährige sei bereits am Sonntag in einem Krankenhaus von Albuquerque im Bundesstaat New Mexico verstorben, teilte die Einwanderungsbehörde ICE am Mittwoch mit.

Zur Todesursache machte die Behörde keine Angaben. Diese solle durch eine Autopsie offiziell festgestellt werden. Der Verstorbene stammte den Angaben zufolge ursprünglich aus Angola. Die Behörde äußerte sich nicht dazu, warum sie den Mann festgenommen hatte.

In den vergangenen Monaten und Jahren waren wiederholt Menschen im Gewahrsam von US-Einwanderungs- und Grenzschutzbeamten verstorben. Zu ihnen zählte ein 37-Jähriger aus Kamerun, der im Oktober in Kalifornien starb. Als Todesursache nannte ICE eine Hirnblutung.

Im selben Monat starb im ICE-Gewahrsam in Louisiana zudem ein 53-jähriger Kubaner, er nahm sich offenbar das Leben. Zuvor waren zwischen Dezember 2018 und Mai 2019 fünf Kinder aus Guatemala gestorben, nachdem sie von US-Grenzschützern aufgegriffen worden waren.

Quelle: ntv.de, sgu/AFP

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