Panorama

"Sie vergewaltigte mich 30 Mal" Frau berichtet über Missbrauch durch Ghislaine Maxwell

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Epstein und Maxwell arbeiteten angeblich bei dem Missbrauch zusammen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Frau, die im Missbrauchs-Skandal um Jeffrey Epstein ihr Schweigen bricht, erzählt in einem TV-Interview, dass auch Ghislaine Maxwell sie bis zu 30 Mal vergewaltigt habe. Die ehemalige Partnerin und rechte Hand des Millionärs sei "genauso teuflisch wie Epstein".

Eine nicht namentlich genannte Frau erzählt gegenüber dem US-Fernsehsender Fox News, dass die Epstein-Partnerin Ghislaine Maxwell sie in der Vergangenheit "20 bis 30 Mal" vergewaltigt habe. Nach Aussage der Frau begann der Missbrauch schon, als sie 14 Jahre alt war. Sie erklärte dem Sender außerdem: "Sie vergewaltigte mich. Sie war genauso teuflisch wie Jeffrey Epstein." Ghislaine Maxwell ist in sechs Punkten angeklagt und vor Kurzem festgenommen worden.

In dem exklusiven Interview schildert die Frau weiterhin, dass Maxwell sie mit Sexspielzeug und ihren Fingern penetriert haben soll. "Frau Maxwell war eine Teilnehmerin und sie machte sehr deutlich, dass ich den Mund halten sollte, sonst würde meine Familie und ich selbst Schaden nehmen und mir Schaden zufügen."

Zudem berichtet sie, dass sie mit 16 Jahren von Epstein schwanger wurde und eine Abtreibung durchführen ließ. Nun will sie gegen Maxwell aussagen, wie sie Fox News erzählt: Sie wolle "definitiv aussagen", weil sie glaubt, dass Maxwell es "verdiene, dort zu sein, wo sie heute ist". Dort solle sie für den Rest ihres Lebens bleiben.

Der Multimillionär Jeffrey Epstein soll über Jahre hinweg minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Wenige Wochen nach seiner Festnahme wurde der 66-Jährige im vergangenen August in seiner New Yorker Gefängniszelle tot aufgefunden. In den Skandal um Epstein ist auch der britische Prinz Andrew verwickelt, der im Verdacht steht, sich strafbar gemacht zu haben. Dieser streitet allerdings sämtliche Vorwürfe gegen ihn ab.

Quelle: ntv.de, sgu