Panorama

Auch Ehefrau ist infiziert Gerhard Schröder hat Corona

267318760.jpg

Der Altkanzler und seine Ehefrau So-yeon Schröder-Kim.

(Foto: picture alliance/dpa)

Weil ihr Ehemann leichten Husten hat, macht So-yeon Schröder-Kim einen Schnelltest. Doch erst ein PCR-Test sorgt für Gewissheit: Sie und der Altkanzler haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Schröder-Kim selbst ist bislang offenbar symptomfrei.

Altkanzler Gerhard Schröder und seine Ehefrau So-yeon Schröder-Kim haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie der "Spiegel" berichtet, hatte sich Schröder-Kim testen lassen, weil ihr Mann leichten Husten hat. Nachdem ein Schnelltest nicht angeschlagen habe, habe sie "trotzdem sicherheitshalber den PCR-Test gemacht", sagte sie dem Magazin. Dieser sei positiv ausgefallen, sie selbst habe aber bislang keine Symptome. Sowohl sie als auch ihr Mann haben bereits ihre Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten, wie Schröder-Kim auf Instagram schrieb.

Schröder, der seit vielen Jahren für den russischen Staatskonzern Gazprom tätig ist, sorgte unlängst mit Äußerungen zum Ukraine-Konflikt für Schlagzeilen. In dem Podcast "Die Agenda" hatte er zu dem Konflikt mit Russland gesagt, er "hoffe sehr, dass man endlich auch das Säbelrasseln in der Ukraine wirklich einstellt". Was er von dort "auch an Schuldzuweisungen an Deutschland" wegen der Absage an Waffenlieferungen höre, "das schlägt manchmal doch dem Fass den Boden aus".

Mehr zum Thema

Deutschland sei "darauf angewiesen, Öl und Gas aus Russland zu bekommen", so Schröder. "Deswegen ist es doch nur vernünftig, so viel wie möglich an funktionierenden Zulieferungslinien aufzubauen", fügte er mit Blick auf die seit 2011 betriebene Gaspipeline Nord Stream 1 und die noch nicht zugelassene Nord Stream 2 hinzu.

Der SPD-Politiker und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth, sagte dagegen zu ntv.de: "Wenn 100.000 gefechtsbereite russische Soldaten die Ukraine militärisch einkreisen, dann ist das eine ganz konkrete Bedrohung." Er fügte hinzu: "Menschen, die das klar benennen und davor warnen, sind doch keine Kriegstreiber." Er habe "vollstes Verständnis für das Schutz- und Verteidigungsinteresse der Ukraine, das hat mit Säbelrasseln nichts zu tun", sagte Roth weiter.

Quelle: ntv.de, mbe/AFP

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen